Ökumenisches Gebet für den Frieden 70 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki

Mit einem ökumenischen Friedensgebet gedenken der Evangelische Kirchenkreis An der Ruhr und das Katholische Stadtdekanat Mülheim am Samstag, 8. August, der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vor 70 Jahren (6. Und 9. August 1945) und des Endes des Zweiten Weltkrieges.

Die katholische und evangelische Kirche in Mülheim laden am Samstag, 8. August, um 11 Uhr zu einer kurzen Andacht auf dem Synagogenplatz ein. Im Anschluss führt ein Schweigemarsch über Schlossstraße und Leineweberstraße auf den Kirchenhügel. In der Kirche St. Mariae Geburt wird das Friedensgebet gegen 11.45 Uhr mit einer Andacht mit Stadtdechant Michael Janßen (Stadtdekanat Mülheim), Rolf Völker (Vorsitzender des Katholikenrats), Superintendent Helmut Hitzbleck und Assessorin Dagmar Tietsch-Lipski (Evangelischer Kirchenkreis An der Ruhr) fortgesetzt.

Kriegsfolgen wirken in aller Welt in tragischer Weise über die Kampfhandlungen hinaus. Wie sie heute von Menschen aus unserer Region gelindert wer-den, zeigt als besonderer Gast der Andacht ein Vertreter des Friedensdorfes International aus Oberhausen, der über die Arbeit des Projektes berichtet. Das Friedensdorf lässt insbesondere Kindern, die Opfer von Kriegen geworden sind, medizinische Hilfe zukommen und setzt sich weltweit in Projekten für Friedenserziehung ein. Die beim ökumenischen Friedensgebet gesammelte Kollekte wird der Arbeit des Friedensdorfes international zugutekommen.

>>> hier den Handzettel zum Friedensgebet herunterladen

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