Ökostrom

Gott hat die Bewahrung der Schöpfung in die Verantwortung der Menschen gelegt. Mit der Aktion "Ökostromwechsel" ruft der Diözesanrat dazu auf, sich aktiv dieser Verantwortung zu stellen.


Aktion „Ökostromwechsel“ des Diözesanrates im Ruhrbistum

Noch bis Sonntag, 4. Oktober, dauert die ökumenische Initiative „Tag der Schöpfung – Zeit der Schöpfung“. In diesem Zusammenhang ruft der Sachausschuss „Bewahrung der Schöpfung“ des Diözesanrates der katholischen Frauen und Männer im Bistum Essen einmal mehr zu der von ihm ins Leben gerufenen  Aktion „Ökostromwechsel“ auf.

„Im April haben wir diese Aktion gestartet. Insgesamt haben schon fünf Haushalte und ein Geschäftsmann den Stromanbieter gewechselt“, erklärt Markus Borzymski, Umweltbeauftragter im Bistum Essen. Darüber hinaus gebe es weitere Interessenten. „Es ist ein erster Schritt, und die ökologische Frage ist im Bistum Essen auf jeden Fall als Thema platziert“, so Borzymski,  der auf weitere Mitstreiter hofft.

In dem Aufruf „Öko-Saft?!“ heißt es, dass Gott die Bewahrung der Schöpfung in die Verantwortung der Menschen gelegt habe. „Diese Schöpfungsverantworung tragen wir auch in Bezug auf unseren Umgang mit Energie“, betont Markus Borzymski. Der Strommarkt und die staatliche Gesetzgebung haben sich in den vergangenen Jahren so verändert, dass Verbraucher die Chance haben, durch ihr Marktverhalten selbst Einfluss auf die Art der Stromproduktion zu nehmen.  Zunächst wende sich die Aktion „Ökostromwechsel“ hauptsächlich an Privathaushalte. Aber auch Pfarreien, die Interesse an einem Wechsel haben, können sich zwecks weiterer Informationen an den Umweltbeauftragten im Bistum Essen wenden: Markus Borzymski, Rufnummer 0201.2204635, E-Mail: Markus.Borzymski@bistum-essen.de, Internet: www.bistum-essen.de/oekostrom.html


Stichwort: „Schöpfungs-Zeit“

Die Einführung einer „Schöpfungs-Zeit“ oder eines „Schöpfungstages“ wurde an allen drei Europäischen Ökumenischen Versammlungen gefordert, besonders deutlich während der 3. Europäischen Ökumenischen Versammlung von Sibiu im Jahre 2007.

Vom 1. September bis 4. Oktober soll jährlich die Aktion „Schöpfungs-Zeit“ durchgeführt werden. Ziel soll sein, das christliche Engagement für die Bewahrung der Schöpfung zu fördern. Der 1. September ist in der orthodoxen Kirche der Beginn des Kirchenjahres und gilt als Tag der Schöpfung. Der 4. Oktober ist der Gedenktag des Hl. Franz von Assisi. Zwischen diesen beiden Daten liegt die „Schöpfungs-Zeit“.

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