Oase der Ruhe im Ruhrbistum

Mitten im Ruhrbistum, im grünen Essen-Werden, ist das Exerzitienreferat des Bistums Essen zu Hause. Als Oase der Ruhe ist es ein Ort geistlichen Lebens mitten im Trubel der Großstadt, mitten im Alltag.


Neues Leitungs-Team im Exerzitienreferat

Sein Zuhause ist das Kardinal-Hengsbach-Haus in Essen-Werden. Hier öffnet das Exerzitienreferat des Bistums Essen seine Türen für alle, die an geistlichem Leben in ihrem Alltag interessiert sind. Seit Februar diesen Jahres hat das Exerzitienreferat eine neue Leitung: Spiritual Klaus Kleffner.
Der 39jährige Kleffner war nach seiner Weihe zum Priester als Kaplan in der Hattinger Gemeinde St. Peter und Paul. 2002 hat er in Münster eine Fortbildung im Bereich der geistlichen Begleitung absolviert. Seit 2007 ist er Spiritual am Priesterseminar in Bochum. Seine Promotion, die er in Kürze an der Münsteraner Katholisch-Theologischen Fakultät abschließt, beschäftigt sich ebenfalls mit einem geistlichen Thema. “Ich habe mich mit dem Leben und Werk der Ordensfrau Teresa von Avila auseinandergesetzt. Diese starke Frau des 16. Jahrhunderts und ihre Forderung nach einer eigenen Gottesbeziehung hat mich nie mehr los gelassen”, so Klaus Kleffner, der wie die heilige Teresa das Gebet als ein “Zusammensein mit dem Freund Christus” sieht.
Für seine Arbeit im Exerzitienreferat wünscht sich Klaus Kleffner, dass das Haus zu einer im Ruhrbistum noch bekannteren Adresse wird. Eine einladende Adresse, der richtige Ort, für sich etwas Gutes zu tun. “Exerzitien sind eine Intensivzeit des geistlichen Lebens. Diese Zeit bietet Erholung und des Abstandnehmens und so die Möglichkeit, die eigene Gottesbeziehung genauer in den Blick zu nehmen”, ist Kleffner überzeugt. So könne man geistlich frisch in den Alltag gehen, um dann hier Gott weiter zu suchen, so der Spiritual weiter.
Unterstützt wird der neue Leiter von der Pastoralreferentin Ingelore Engbrocks, die seit über fünf Jahren als Referentin im Exerzitienreferat arbeitet. Gemeinsam möchten Kleffner und Engbrocks das Angebot der

Exerzitien im Ruhrbistum weiter ausbauen. “Gerne möchten wir mit unseren Angeboten noch mehr in den Gemeinden bekannter werden und mit verschiedenen Gruppen zusammenarbeiten”, sind sich Engbrocks und Kleffner einig.
Mit einer Idee macht sich das Team des Exerzitienreferates jetzt auf den Weg zu den Menschen im Ruhrbistum, denn das Exerzitienangebot ist keinesfalls an das Kardinal-Hengsbach-Haus gebunden. Unter dem Motto “Wo du stehst, ist heiliger Boden” finden jetzt regelmäßig geistliche Impulse in der Kulturhauptstadt Ruhr.2010 statt. An jedem 30. eines Monats laden Kleffner und Engbrocks zum “Geistlichen Auftanken” ein.
Diese Art von “Straßen-Exerzitien” starten am Freitag, 30. April. Im Mittelpunkt der ersten „Straßen-Exerzitien“ steht der Kulturpfad Duisburg-Marxloh. Treffpunkt ist um 17.30 Uhr die Kirche St. Peter und Paul, Mittelstraße 2 in Duisburg. “In den kommenden Monaten stehen dann noch Orte wie die Halde Prosper Haniel in Bottrop, das Planetarium in Bochum, der Nordsternpark in Gelsenkirchen sowie die Duisburger Innenstadt auf dem Programm”, zählt Ingelore Engbrocks mit viel Vorfreude die einzelnen Orte auf. Mit diesem Angebot im Rahmen der Kulturhauptstadt, wolle das neue Team des Exerzitienreferates Menschen einladen, an Alltagsorten des Ruhrgebietes, aber auch an kulturell besonderen Orten der Gegenwart Gottes nachzugehen. (dr)

Termine der weiteren „Straßen-Exerzitien“:
Sonntag, 30. Mai, 15 Uhr,  Halde Prosper Haniel, Bottrop
Mittwoch, 30. Juni, 16.30 Uhr,  Planetarium Bochum
Freitag, 30. Juli, 17.30 Uhr,  Innestadt Duisburg, Goldene Leiter
Montag, 30. August, 17.30 Uhr , Kirchenzentrum  Oberhausen 
Donnerstag, 30. Sep., 17.30 Uhr, Nordsternpark Gelsenkirchen
Samstag, 30. Oktober, 15 Uhr  Kardinal-Hengsbach-Haus Essen-Werden    

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