„Not hat ein Gesicht“

„Not hat ein Gesicht“ heißt das Motto der diesjährigen landesweiten Sommersammlung von Caritas und Diakonie vom 23. Mai bis 13. Juni.

Rund 8.000 Sammlerinnen und Sammler sind im Bistum Essen unterwegs

„Not hat ein Gesicht“ heißt das Motto der diesjährigen landesweiten Sommersammlung von Caritas und Diakonie vom 23. Mai bis 13. Juni. In dieser Zeit werden ehrenamtliche Sammlerinnen und Sammler in Privathaushalten um Spenden für die Caritas bitten.

Diözesan-Caritasdirektor Andreas Meiwes macht in seinem Schreiben an die Sammlerinnen und Sammler deutlich: „Die Wirtschaftskrise produziert Not und damit auch Verlierer – Menschen, die sich nicht behaupten, die auf der Strecke bleiben, Opfer der Umstände von ‚Raubtierkapitalismus‘, Globalisierung, Beschleunigung… Nur wer Erfolg hat gilt etwas. Damit können und wollen wir als Caritas uns nicht abfinden. Jeder gilt, egal wie vermeintlich erfolglos er ist. Wer bestimmt denn eigentlich was Erfolg ist, die Höhe des Bankkontos, die Größe der Wohnung, des Autos, die Fernreise? Fragwürdige Kriterien. Ist es nicht eher die Qualität der Freundschaften, die Liebe, die wir unseren Familien, Freunden und dem Nächsten entgegenbringen, die Hilfe und Unterstützung, die wir „dem Geringsten“ geben?“

Das Thema der Caritas-Sammlung. „Not hat ein Gesicht!“ will hinterfragen:  Achten wir wirklich darauf, was sich um uns herum passiert? Nehmen wir wirklich den Menschen in Not wahr, sehen wir die oft versteckte Armut, die allein Erziehende, die nicht weiß, wie sie mit ihren Kindern durchkommen soll, die offensichtliche Armut des Obdachlosen, die Rat- und Hilflosigkeit des suchtkranken Menschen, das Gefühl des Nicht-Dazugehörens, des Fremden?

Die Sammlung gehört zu den wichtigsten Standbeinen der sogenannten „freien Mittel“ bei der Caritas. 50 Prozent verbleiben in den Gemeinden zur unmittelbaren Hilfe, 30 Prozent bekommt der jeweilige örtliche Caritasverband für seine Hilfstätigkeiten, 20 Prozent gehen an den Caritasverband für das Bistum Essen zur Finanzierung seiner vielfältigen Aufgaben.

Alle Sammlerinnen und Sammler führen einen Sammlerausweis mit, der von der jeweiligen Pfarrgemeinde oder Gemeinde und dem Caritasverband abgestempelt ist. Er gilt in Verbindung mit dem Personalausweis. (cde/do)

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