Nordische Bischofskonferenz tagt in Essen

Besuch aus dem Norden Europas. Vom 2. bis 6. März tagt die Vollversammlung der Nordischen Bischofskonferenz in Essen. Sieben Bischöfe aus Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark und Island sind dann zu Gast im Kardinal-Hengsbach-Haus. Ein festlicher Gottesdienst wird am 3. März, 17.30 Uhr, im Essener Dom gefeiert.


Festlicher Gottesdienst am 3. März im Essener Dom

Premiere für das Bistum Essen. Erstmals tagt vom 2. bis 6. März die Vollversammlung der Nordischen Bischofskonferenz in Essen. Sieben katholische Bischöfe, aus Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark und Island sind dann zu Gast im Kardinal-Hengsbach-Haus in Essen-Werden.

Am Dienstag, 3. März, 15.30 Uhr, werden die Bischöfe den Essener Dom und die Domschatzkammer besuchen. Für 17.30 Uhr wird zu einem Pontifikalamt in den Dom eingeladen, das Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck gemeinsam mit den Gästen aus Europas Norden feiert.  

Eine kleine Tour durch das Ruhrbistum machen die Bischöfe am Donnerstag, 5. März. Um 9.30 Uhr wird ihnen Pfarrer Manfred von Schwartzenberg die Auferstehungskirche Heilig Kreuz in Mülheim-Dümpten, Tiegelstraße 100, vorstellen. Die Kirche ist seit 2009 ein Pastorales Trauerzentrum und Urnenbeisetzungsstätte.
Von Mülheim geht es weiter nach Duisburg-Hochfeld, wo die Gäste um 11.00 Uhr das Sozialzentrum St. Peter, Brückenstraße 28-30, besuchen werden. Hier wird die Leiterin des Zentrums, Schwester Martina Paul, über die Arbeit und das breit gefächerte Angebot für die Menschen des Stadtteils informieren, die aus 91 verschiedenen Nationen stammen.   

Seit 2005 leitet der Bischof von Stockholm, Lars Anders Arborelius, der dem Orden der Karmeliter angehört, die Nordische Bischofskonferenz. Diese ist ein Organ der Zusammenarbeit für die katholischen Bischöfe im Norden Europas. Aufgabe der Konferenz ist es unter anderem, gemeinsam die pastorale Arbeit in der Region zu fördern, die kirchliche Arbeit in den Bistümern zu koordinieren, gemeinsame Beschlüsse auf regionaler Ebene zu ermöglichen und den Kontakt zur katholischen Kirche in Europa und der ganzen Welt zu erleichtern.

Das wichtigste beschlussfassende Organ der Konferenz ist die Vollversammlung. Die Bischöfe treffen sich dazu zwei Mal im Jahr an verschiedenen Orten in den nordischen Ländern und hin und wieder auch außerhalb Skandinaviens, wie beispielsweise jetzt in Essen. Ebenfalls zweimal jährlich trifft sich der Ständige Rat, um die Vollversammlungen vorzubereiten und um dringende Anliegen zu besprechen.

Das Generalsekretariat in Kopenhagen vermittelt zwischen diesen Zusammenkünften den Kontakt zwischen den Bistümern und koordiniert die Arbeit. Geleitet wird das Generalsekretariat seit 2009 von einer Frau: Schwester Anna Mirijam Kaschner, die dem Orden der Missionsschwestern vom kostbaren Blut (CPS) angehört.

Die Nordische Bischofskonferenz ist keine große Organisation. Ihre Bistümer und Prälaturen zählen nicht mehr als 250.000 Katholiken. Trotzdem kann die Konferenz durch ihre guten ökumenischen Beziehungen und durch ihre pastoralen Erfahrungen mit Katholiken aus vielen Ländern der Erde sowie durch ihre Erfahrungen als Minderheitenkirche einen wertvollen Beitrag leisten im Gespräch mit den katholischen Lokalkirchen in Europa und der restlichen Welt.

Die Nordische Bischofskonferenz hat auch einige Rekorde zu bieten. Zum einen umfasst sie fünf Länder: Dänemark, Norwegen, Finnland, Island und Schweden. Zu ihr gehören außerdem das nördlichste katholische Bistum der Welt - Tromsø – sowie das flächenmäßig größte Bistum der Welt – das Bistum Kopenhagen - mit den Färöer-Inseln und Grönland. (do)

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