Neues Zuhause mit alten Wurzeln

Der Orden der Barmherzigen Schwestern von der Heiligen Elisabeth zu Essen kehrt zurück nach Essen-Schönebeck. Mit einer Feierstunden begingen die Schwestern nun die Grundsteinlegung.

Feierliche Grundsteinlegung für das neue Mutterhaus der Elisabeth-Schwestern

Der Orden der Barmherzigen Schwestern von der Heiligen Elisabeth zu Essen kehrt zurück nach Essen-Schönebeck. In direkter Nachbarschaft zum Seniorenstift Kloster Emmaus entsteht das neue Mutterhaus des Ordens. Mit einer Feierstunde begingen die Schwestern und ihre Gäste nun die Grundsteinlegung des Mutterhauses.

„Wir sind da. Wir freuen uns auf eine gute Nachbarschaft“, so Schwester Diethilde, Generaloberin des Ordens der Barmherzigen Schwestern von der Heiligen Elisabeth, bei der Begrüßung der Gäste. Das neue Mutterhaus sei in Zukunft die Heimat der Ordensschwestern. In der Geschichte des Ordens entstehe nun das vierte Mutterhaus, so Schwester Diethilde.

Vor 80 Jahren sei man aus dem Mutterhaus am Elisabeth-Krankenhaus Essen in das Haus nach Essen-Schuir gezogen, das erste Mutterhaus sei 1848 an der Essener Kapuzinergasse eröffnet worden. „Nun kehren wir, nicht zuletzt aus Altersgründen und weil unsere Gemeinschaft kleiner geworden ist, von Schuir nach Schönebeck zurück. Im Kloster Emmaus waren viele unserer Schwestern viele Jahre schon einmal zuhause“, so Schwester Diethilde. Mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“ bedankt sie sich bei allen, die die Schwestern dabei unterstützen und ermöglichen.

Weihbischof Ludger Schepers segnet im Rahmen einer liturgischen Feier die Kartusche, die später Schwester Diethilde in das Mauerwerk legt. Die Kartusche ist gefüllt mit Dingen des heutigen Lebens: zwei tagesaktuellen Zeitungen, Münzen, dem Bauplan sowie einer Plakette der Goldenen Madonna und dem Zeichen des Ordens der Barmherzigen Schwestern von der Heiligen Elisabeth. Der Grundstein ist gelegt.

Im Frühjahr 2015 wurde mit dem Bau des neuen Mutterhauses begonnen, die Fertigstellung ist voraussichtlich Ende 2016. Hier werden 24 Schwestern leben, bei Bedarf können sie im Mutterhaus auch pflegerisch versogt werden. Zusätzlich zu den Wohn- und Gebetsräumen erhält das neue Mutterhaus auch eine eigene Kirche. Diese wird für Gäste und Besucher offen sein. (ja,dr)

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