Neuer Dompropst wird in sein Amt eingeführt

Der neue Dompropst an der Hohen Domkirche zu Essen, Monsignore Thomas Zander, wird am 12. Januar 2014, in einem festlichen Gottesdienst im Essener Dom von Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck in sein Amt eingeführt.



Monsignore Thomas Zander folgt auf Prälat Otmar Vieth

In einem festlichen Gottesdienst wird am Sonntag, 12. Januar, 10.00 Uhr, im Essener Dom der neue Dompropst an der Hohen Domkirche zu Essen, Monsignore Thomas Zander, von Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck in sein Amt eingeführt. Der neue Hausherr der Essener Kathedralkirche ist Nachfolger von Prälat Otmar Vieth, der fast neun Jahre dieses Amt ausübte und aus gesundheitlichen Gründen um Entpflichtung gebeten hatte. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Mädchenchor am Essener Dom unter Leitung von Professor Raimund Wippermann. Anschließend findet in der Aula des Bischöflichen Generalvikariates, Zwölfling 16, ein Empfang statt.

Thomas Zander (51), gebürtiger Gelsenkirchener, absolvierte nach dem Besuch der Realschule zunächst eine Ausbildung zum Bauzeichner. Nach dem Fachabitur 1982 an der Fachoberschule für Technik und dem Zivildienst begann er 1983 mit dem Studium der Religionspädagogik und der Theologie an der Katholischen Universität Eichstätt, das er 1990 abschloss. Zwei Jahre später wurde Thomas Zander von Bischof Dr. Hubert Luthe im Essener Dom zum Priester geweiht.  Erste seelsorgliche Erfahrungen sammelte er als Kaplan in Bottrop. 1996 wechselte nach Bochum-Wattenscheid und übernahm dort die Aufgabe des Stadtjugendseelsorgers. 2002 ernannte ihn Bischof Dr. Hubert Luthe zum Diözesanhochschulpfarrer und Leiter des Katholischen Hochschulzentrums Bochum. Seit 2004 leitete er das Kardinal-Hengsbach-Haus in Essen-Werden und war für die Priesterfortbildung im Bistum Essen verantwortlich. Außerdem ist er seit 2012 Geistlicher Beirat des Verbandes der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung (KKV) im Bistum Essen. Dem Essener Domkapitel gehört Thomas Zander seit 2010 als Domvikar an. Papst Benedikt XVI. ernannte ihn 2012 zum Päpstlichen Ehrenkaplan mit dem Titel Monsignore. (do)

Der Dompropst (lateinisch: praepositus = Vorgesetzter) steht dem Domkapitel vor und leitet dessen Sitzungen. Er wird vom Bischof abwechselnd nach Anhörung beziehungsweise mit Zustimmung des Domkapitels ernannt. Dieses ist ein Kollegium von Priestern, das den Bischof in der Leitung und Verwaltung des Bistums unterstützt.  Als selbständige Körperschaft mit eigenen Rechten ist das Domkapitel für die Verwaltung des Dombesitzes verantwortlich und hat für die Gestaltung der Liturgie in der Kathedralkirche Sorge zu tragen. In den Diözesen, in denen nach wie vor das Preußen-Konkordat von 1929 Gültigkeit hat, besitzt das Domkapitel zudem ein Wahlrecht bei der Neubesetzung des Bischofsstuhles. Das Domkapitel an der Essener Kathedralkirche besteht aus einer so genannten „Dignität“, dem Dompropst, sowie sechs residierenden und vier nichtresidierenden  Domkapitularen. Letztere haben jedoch nur bei der Bischofswahl Sitz und Stimme im Kapitel. Außerdem gehören ihm zur Zeit fünf Domvikare an, die an den Entscheidungen des Kapitels nicht mitwirken. Die Mitglieder des Domkapitels werden vom Bischof abwechselnd nach Anhörung beziehungsweise mit Zustimmung des Domkapitels ernannt. (lou)

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