Neue Liturgische Kommission

Das Gremium ist nun nicht nur für Liturgie, sondern auch für Kirchenmusik sowie für den Bereich Bau, Kunst und Denkmalpflege im Bistum Essen zuständig. Vorsitzender ist der Leiter des Dezernats Pastoral im Bischöflichen Generalvikariat, Domkapitular Michael Dörnemann.

Kommission kümmert sich nun auch um Kirchenmusik, Bau, Kunst und Denkmalpflege

Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck hat die liturgische Arbeit im Bistum Essen neu aufgestellt und eine neue Liturgische Kommission gegründet. In dieser Kommission wurden die bisherige Liturgische Kommission sowie die Kommission für Kirchenmusik und jene für Bau, Kunst und Denkmalpflege zusammengelegt. Neben dem Vorsitzenden, Pastoral-Dezernent Michael Dörnemann, und der Geschäftsführerin, Liturgiereferentin Nicole Stockhoff, umfasst die neue Liturgische Kommission folgende Mitglieder:

  • Carsten Böckmann, Kirchenmusiker (Gelsenkirchen)
  • Prof. Stefan Böntert, Liturgiewissenschaftler (Ruhr-Universität, Bochum)
  • Herbert Fendrich, bischöflicher Beauftragter für Kirche und Kunst
  • Stefan Glaser, bischöflicher Beauftragter für Kirchenmusik
  • Johann Hendrix, Künstler (Duisburg)
  • Marius Linnenborn, Pastor (Essen)
  • Thomas Tebruck, Dezernat Kirchengemeinden/Bauangelegenheiten im Bischöflichen Generalvikariat
  • Anke Maria Wolf, Gemeindereferentin mit Koordinierungsaufgaben (Bochum)

Das II. Vatikanische Konzil bezeichnet es als zweckmäßig, dass jedes Bistum eine Liturgische Kommission einrichtet. „Deren Aufgabe ist es, die Wertschätzung für die Liturgie aufrecht zu erhalten und das liturgische Leben in unserem Bistum zu bereichern“, erläutert Geschäftsführerin Stockhoff. Dies könne durch konkrete Hilfestellungen, zum Beispiel über Handreichungen geschehen. Themen für die neu eingerichtete Liturgische Kommission könnten auch Fragen sein, die der Dialogprozess im Bistum Essen aufgeworfen habe, so Stockhoff. Etwa der Wunsch, die Vielfalt der Gottesdienste zu fördern: „Wie müssen Räume gestaltet sein, um dort würdig Gottesdienst feiern zu können?“, formuliert Stockhoff eine mögliche Fragestellung der Kommission. Denn Kirchengebäude werden durch ihre besondere Stellung auch im Spannungsfeld von Gesellschaft und christlicher Religiosität wahrgenommen. Ein anderes Thema könnte die Suche nach Qualitätskriterien sein, die helfen sollen, in Zukunft die Qualität eines Gottesdienstes zu bewerten. (tr)

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