Namen und Daten

Elsbeth Korsthorst

Die Caritas trauert um ihre ehemalige Mitarbeiterin Elsbeth Korsthorst: Am vergangenen Mittwoch starb sie nach schwerer Krankheit. Die in Dingden bei Bocholt geborene Korsthorst arbeitete von 1981 bis Dezember 2006 für die Caritas im Ruhrbistum und war dort für den Bereich Pflegewesen zuständig – einem Bereich, dem sie zeitlebens verbunden bleiben sollte.
 
Nach ihrer Ausbildung zur Krankenschwester war sie 14 Jahre als leitende Stationsschwester am St. Josef-Hospital in Oberhausen tätig, wo sie zwischenzeitlich an der Krankenpflegeschule Pädagogik und Psychologie unterrichtete und auch Vorsitzende der Mitarbeitervertretung war.
 
Berufsbegleitend besuchte sie das Seminar für Pflegeberufe und Fortbildungen für leitende Aufgaben in der Krankenpflege. Im November 1981 nahm sie ihre Tätigkeit bei der Caritas im Ruhrbistum auf. Engagiert war sie außerdem in der Caritasschwesternschaft, deren Leitung sie 1982 als gewählte Diözesan-Oberin für das Bistum Essen übernahm.
 
Für die Belange von Pflegenden hat sie sich immer eingesetzt. So ist es maßgeblich Ihr zu verdanken, dass die Stationsleitungskurse erheblich ausgebaut wurden. Ihr besonderes Interesse galt der Qualitätssicherung im Pflegebereich – einen Bereich, den sie über ihre Beteiligung an der Entwicklung von Expertenstandards in der Pflege intensiv begleitete.
 
Wichtig war ihr stets der ganzheitliche Ansatz in der Pflege, diese als System zu begreifen, die Zusammenarbeit der Pflegenden unter Einbeziehung der Familien und Bezugsgruppen des Patienten. Berufsethische Fragen zur Pflege standen für sie ebenfalls im Mittelpunkt: So forderte sie immer von den Pflegenden, ihr berufliches Handeln auf der Grundlage der ethischen Haltung zu hinterfragen. Pflegende hätten auch die Aufgabe, ihr Tun zu reflektieren, sich zu fragen, welches Menschenbild für ihr Handeln Grundlage ist, um bei ethischen Fragen und Entscheidungen klar Stellung beziehen zu können. Diese hohen Ansprüche durchzusetzen, darin sah sie ihre Aufgabe. (cde)

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