Nachfolger der Heiligen drei Könige können sich sehen lassen

4.000 Sternsinger aus vielen Teilen der Bundesrepublik feierten am Montag in Köln die bundesweite Eröffnung der 56. Aktion Dreikönigssingen. Auch kleine Könige aus dem Ruhrbistum machten sich auf den Weg nach Köln.

Tausende Sternsinger feiern in Köln die Eröffnung der 56. Aktion Dreikönigssingen

4.000 Sternsinger aus vielen Teilen der Bundesrepublik feierten am Montag in Köln die bundesweite Eröffnung ihrer 56. Aktion Dreikönigssingen. „Die Heiligen drei Könige können sich freuen. Sie haben Nachfolger gefunden, die sich sehen lassen können“, lobte Joachim Kardinal Meisner im Kölner Dom die versammelten kleinen und großen Könige stellvertretend für all die Mädchen und Jungen, die sich in diesen Tagen als Sternsinger engagieren. „Ihr seid ein großer Segen für die Kinder in den ärmeren Ländern. Deshalb ist es so wichtig, dass es euch gibt“, spielte der Erzbischof auf das aktuelle Leitwort der Sternsinger an.

„Segen bringen, Segen sein. Hoffnung für Flüchtlingskinder in Malawi und weltweit!“ lautet das Motto der nun laufenden Aktion, zu deren Eröffnung natürlich mehrheitlich Kinder aus dem Erzbistum Köln in den Hohen Dom kamen. Doch auch Gäste aus den Nachbarbistümern und aus weiteren Teilen der Bundesrepublik waren beim Sternsingerauftakt 2014 dabei. So auch eine Gruppe Sternsinger aus der Pfarrei St. Antonius in Essen.

Nach einem Vorprogramm begann um 11 Uhr der feierliche Aussendungsgottesdienst mit Joachim Kardinal Meisner, Prälat Dr. Klaus Krämer, Präsident des Kindermissionswerks „Die Sternsinger“, Pfarrer Simon Rapp, Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Pfarrer Mike Kolb, Diözesanjugendseelsorger, und Pfarrer Dirk Bingener, BDKJ-Diözesanpräses. In seiner Ansprache schlug der Kardinal mehrfach die Brücke von den berühmten Sterndeutern aus der Bibel zu den heutigen Sternsingern. „Die Ersten, die wirklich zu einem Segen für Jesus und seine Familie geworden sind, waren die Heiligen drei Könige. Jetzt bringt ihr Sternsinger so viel Segen ins Land, denn ihr geht zu den Menschen in die Häuser und werdet die alle selig machen“, so der Kardinal. Stellvertretend für alle Sternsinger bat der Erzbischof den achtjährigen Robin nach vorne auf die Altarinsel und gab ihm die Hand: „Ich gebe dir jetzt mein Ehrenwort, dass du ein Segen wirst!“

„Segen bringen, Segen sein. Unter diesem Motto macht ihr euch auf den Weg. Mit euch tun das hunderttausende Sternsinger in ganz Deutschland. Wie die Heiligen drei Könige, die hier im Kölner Dom seit 850 Jahren verehrt werden, folgen alle Sternsinger dem Stern, der für Christus selber steht“,  eröffneten Prälat Krämer und Pfarrer Rapp anschließend die 56. Aktion Dreikönigssingen.

Zug der Sternsinger über die Hohenzollernbrücke
Vorbei am Dreikönigenschrein setzte sich der Zug der Sternsinger nach dem Gottesdienst über die Hohenzollernbrücke in Richtung Staatenhaus der Kölner Messe in Bewegung, wo ein buntes Programm mit Musik und vielen Informationen zur aktuellen Aktion auf die Kinder und Jugendlichen wartete. Mit Trommler Max Bousso und der Kölner Band Church Rocking sangen die Mädchen und Jungen insbesondere ihre Sternsingerlieder. (kms, ja)

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