Mutige Streiterin für soziale Gerechtigkeit

Im Alter von 87 Jahren ist jetzt Helmi van Megern, lanjährige Vorsitzende des Frauen-Verbandes der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB/F) im Bistum Essen, gestorben.

Helmi van Megern starb im Alter von 87 Jahren

Im Alter von 87 Jahren ist jetzt Helmi van Megern, lanjährige Vorsitzende des Frauen-Verbandes der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB/F) im Bistum Essen, gestorben. Der Essener Weihbischof Franz Grave würdigte die Verstorbene als eine „engagierte Christin“ und „mutige Streiterin für soziale Gerechtigkeit“. „Helmi van Magern hat die Gemeinschaft wesentlich geprägt und sich besonders für die gesellschaftlichen und sozialen Belange der Frauen eingesetzt“, sagte Grave. Die Verstorbene habe weder das offene Wort noch den kontroversen Dialog und das mutige Bekenntnis gescheut. Die KAB/F, so der Weihbischof weiter, verliere „eine gestandene Christin, die aus dem Evangelium gelebt hat und in der katholischen Soziallehre zu Hause war“.

Helmi van Megern, Jahrgang 1921, stammt aus einer alten Borbecker Familie. 1947 schloss sie sich, geprägt auch durch den Volksprediger Pater Leppich SJ, der Christlichen Arbeiterjugend (CAJ) an und wurde deren erste Nationalleiterin. Von 1968 bis 1987 war sie Vorsitzende des Frauen-Verbandes der KAB im Bistum Essen. Mit ihrem politischen und sozialen Engagement hat sie die Arbeit dieses Verbandes wesentlich beeinflusst und sich unter anderem besonders für alleinerziehende berufstätige Frauen eingesetzt. Darüber hinaus wirkte sie viele Jahre aktiv im CDU-Ortsverband Borbeck.(ul)

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