Msgr. Dörnemann: Dem Grauen ein Ende setzen

Zur Solidarität und zum Gebet für die bedrängten und verfolgten Christen im Irak hat der Leiter des Dezernates Pastoral im Bistum Essen, Monsignore Dr. Michael Dörnemann, aufgerufen. Er feierte am 27. Juli 2014 mit der Chaldäischen Gemeinde in Essen einen Gottesdienst.



Monsignore Dörnemann feiert Gottesdienst mit Chaldäischer Gemeinde

Zur Solidarität und zum Gebet für die bedrängten und verfolgten Christen im Irak hat der Leiter des Dezernates Pastoral im Bistum Essen, Monsignore Dr. Michael Dörnemann, aufgerufen. „Wir können und müssen die politisch Verantwortlichen weltweit an ihre Pflicht erinnern, alles Menschenmögliche zu tun, um dem Grauen ein Ende zu setzen“, sagte der Domkapitular bei einem Gottesdienst mit der Chaldäischen Gemeinde am Sonntag. 27. Juli, in Essen. Wer, wie die Islamisten im Irak, Gewalt ausübt und die Menschenwürde verletzt, handele niemals im Namen Gottes, betonte er.

Dörnemann, der auch Bischöflicher Beauftragter für die muttersprachliche Seelsorge im Bistum Essen ist, beklagte, dass extreme Ausprägungen in den Religionen weltweit zunähmen. Die Botschaft Jesu warne jedoch vor jedem Extremismus. „Das letzte Urteil über andere Menschen steht allein Gott zu. Wo Menschen sich zum Richtergott aufspielen, richten sie fürchterliches Unheil an, wie wir in diesen Tagen erleben.“

Der Chaldäischen Gemeinde versicherte er, dass sie im Ruhrbistum herzlich willkommen sei. „Ihr christlicher Glaube in Ihrer besonderen kulturellen Ausprägung mit Ihrer langen Tradition, die älter ist als die christliche Tradition in unserem Land, ist für uns Christen in Deutschland ein unerschütterliches Glaubenszeugnis, so Dörnemann weiter. „Sie bereichern das christliche Leben in unserer Stadt.“

Seit März 2009 haben die chaldäischen Christen aus dem Irak, die in ihrem Land verfolgt werden, in Essen-Katernberg einen Ort, wo sie sich als Gemeinde finden und ein Gemeindeleben aufbauen können. (ul)


Predigt von Monsignore Dr. Michael Dörnemann

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