Mit Lichtern für den Weltgebetstag

Auf die Initiative "Weltgebetstag der Frauen" machen engagierte Frauen am Freitag, 4. Februar, in elf Städten des Ruhrgebiets aufmerksam. Mitten in den Innenstädten entstehen leuchtende Logos des Weltgebetstages.


Ruhrgebietsweite Aktion soll Initiative bekannter machen

Zeitgleich starten katholische und evangelische Frauen am Freitag, 4. Februar, in vielen Städten des Ruhrgebiets die Aktion „Weltgebetstag der Frauen – Ein starkes Stück Ökumene“ zu dem im März stattfindenden Weltgebetstag der Frauen. Einen Monat vor dem eigentlichen Weltgebetstag machen die Frauen an zentralen Orten in den Städten Ahlen, Bochum, Bottrop, Duisburg, Dortmund, Dorsten, Essen, Gelsenkirchen, Hattingen, Oberhausen und Wanne Eickel auf den Weltgebetstag und seine Geschichte aufmerksam. Seit über 60 Jahren setzen sich weltweit Frauen Jahr für Jahr am ersten Freitag im März für Frauen in benachteiligten Ländern der Welt ein. Diese Aktion ist hervorgeganegen aus der Ökumenischen Initiative Weltgebetstag im Ruhrgebiet, ein Zusammenschluss von katholischen und evangelischen Frauen, die in ihren Städten jedes Jahr den Weltgebetstag vorbereiten.

In den verschiedenen Städten wird am Freitag, 4. Februar, an zentralen Orten das Weltgebetstagslogo auf dem Boden ausgelegt. Dieses Logo soll mit Hilfe der Passanten mit Kerzen ausgefüllt werden und so zum Strahlen gebracht werden. Diese Aktion findet nicht nur zeitgleich von 17 Uhr bis 18 Uhr in insgesamt elf Ruhrgebietsstädten statt. So wird unter anderem in Essen das Logo des Weltgebetstages direkt auf der Kettwiger Straße in unmittelbarer Nähe zum Essener Dom in den Mittelpunkt gestellt.

Der Weltgebetstag der Frauen findet in diesem Jahr am Freitag, 4. März, statt. In über 170 Ländern und Regionen weltweit werden an diesem Tag ökumenische Gottesdienste gefeiert. In diesem Jahr steht Chile als Weltgebetsland 2011 im Mittelpunkt. Chile ist ein Land der extremen Gegensätze und das sowohl geographisch als auch politisch, ökonomisch und gesellschaftlich. Auf der einen Seite Naturschönheiten und Reichtum an Bodenschätzen. Auf der anderen Seite leidet das Land schwer an den Folgen seines unter der Pinochet-Diktatur etablierten neoliberalen Wirtschaftsmodells, das zu krassen sozialen Unterschieden und der Verelendung großer Bevölkerungsgruppen geführt hat.

Die Projektarbeit des Weltgebetstages finanziert sich seit über 60 Jahren ausschließlich aus der jährlichen Kollekte der Weltgebetstags-Gottesdienste. Seit 1975 hat das Deutsche Weltgebetstags-Komitee über 5600 Projekte in mehr als 70 Ländern weltweit mit insgesamt 53 Millionen Euro unterstützt. Allein im Jahr 2009 wurden insgesamt 2,8 Millionen Euro für die Unterstützung von 128 Projekten in 48 Ländern bewilligt.(dr)

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