Mit Gottes Segen auf dem Weg in die Ehe

Zusammen mit der Evangelischen Kirche stellt das Bistum Essen an diesem Wochenende auf der Essener Hochzeitsmesse kirchliche Angebote für Brautpaare vor. Fabei sieht sich das Ruhrbistum nicht nur vor, sondern vor allem nach dem großen Fest als Ansprechpartner für Ehepaare.

Auch nach dem großen Fest Ansprechpartner für Ehepaare

Wenn sich mit Beginn des neuen Jahres viele Paare auf den Weg machen, um im Frühling oder Sommer ihre Liebe mit einer Hochzeit zu besiegeln, sind auch die christlichen Kirchen gefragte Partner zur Vorbereitung dieses besonderen Tages. „Es gibt eine große Sehnsucht danach, dass es unbefristet gut gehen möge, und gleichzeitig ein waches Bewusstsein dafür, dass dies gefährdet ist“, weiß Nicolaus Klimek, Referent für Sakramente und Katechese im Bistum Essen, über die Wünsche von Brautpaaren an die Kirche. „Deshalb besteht einerseits der Wunsch, groß zu feiern – da gehört dann für viele das festliche Ambiente einer Kirche dazu. Und es gibt andererseits die Sehnsucht danach, dieses gefährdete Unternehmen Ehe mit Gottes Segen ein Stück weit abzusichern“, so Klimek. Zusammen mit seiner Kollegin Renate Holze ist der Theologe deshalb auch in diesem Jahr wieder auf der Hochzeitsmesse Essen präsent, auf der sich am Samstag, 4., und Sonntag, 5. Januar, jeweils von 11 bis 19 Uhr in den Essener Messehallen Brautpaare über alle Facetten des Hochzeitsfestes informieren können. „Gemeinsam mit unseren Partnern von der Evangelischen Stadtkirche bieten wir den Messebesuchern Segenskärtchen an, stehen zu Gesprächen über alle Themen rund um eine kirchliche Trauung bereit und vermitteln bei Bedarf Kontakt zu Pfarrern oder speziellen Kirchen“, erläutert Klimek.

Doch die katholische Kirche im Ruhrbistum hilft nicht nur bei der angemessenen Gestaltung eines schönen Trauungsgottesdienstes am Hochzeitstag, sondern sieht sich auch vor und vor allem nach dem großen Fest als Ansprechpartner. „Zum Einen laden wir fast überall in unserem Bistum Paare vor der Hochzeit zu kostenlosen Ehevorbereitungskursen ein. Dabei geht es gerade in der meist eher stressigen Phase der Hochzeitsvorbereitung um entspannende Auszeiten, in denen man sich als Paar gemeinsam mit anderen Paaren noch einmal rund um die wichtigen Dinge beim Thema Ehe Gedanken machen kann“, sagt Renate Holze, Familienreferentin im Bistum Essen. Zum Anderen halte die Kirche ein umfangreiches Beratungsangebot für den Fall vor, dass es nach der Hochzeit irgendwann einmal kriseln sollte. So gibt es in allen großen Städten an Rhein und Ruhr jeweils Büros der Katholischen Ehe-, Familien- und Lebensberatung, die für vertrauliche Gespräche bereit stehen. Und wer mit seinem Mann oder seiner Frau einfach nur einmal einen Tag lang durchatmen und dabei vielleicht neu nach dem gemeinsamen Weg suchen möchte, ist bei den „Oasentagen“ richtig, die das Bistum Essen regelmäßig für Ehepaare jeden Alters anbietet – das nächste Mal am 17. April im Essener Kardinal-Hengsbach-Haus.

„Die Ehe ist ein im besten Fall lebenslanges Projekt, das mit einem aufwändig organisierten Hochzeitsfest erst beginnt“, sagt Renate Holze. „Das möchten wir den Paaren auf der Hochzeitsmesse gern mit auf den Weg geben – verbunden mit der Zusage, dass sie auf diesem lebenslangen Weg nicht allein unterwegs sind.“

Neben dem Stand auf der Hochzeitsmesse (Halle 1A/Stand E05) informiert das Bistum Essen auch im Internet über seine Angebote für Ehepaare. Auf der Seite familienpastoral.bistum-essen.de gibt es unter anderem Informationen zu den Oasentagen und zur Ehe- und Familienberatung. Informationen zu den Ehevorbereitungskursen gibt es hier: bistum-essen.de/seelsorge-glauben/sakramente-katechese/ehevorbereitung.html (tr)

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