Mit dem „Josefstag“ für mehr Perspektive

Manche Jugendliche fallen schon früh durch das soziale Netz. Sie gehen der Gesellschaft verloren. Selbst Jugendberufshilfeeinrichtungen können dann nicht direkt helfen. Diese Jugendlichen stellt die Aktion "Josefstag" in den Mittelpunkt und fragt: "Kennen wir uns?!"


Kirche setzt Zeichen gegen die Benachteiligung von Jugendlichen

Zum fünften Mal findet in diesem Jahr bundesweit der „Josefstag“ statt. Auch Einrichtungen der Jugendberufshilfe im Bistum Essen beteiligen sich in der kommenden Woche, vom 16. bis 18. März, an der Aktion „Josefstag 2011“. Unter dem Motto „Kennen wir uns?!“ setzt die Kirche ein Zeichen gegen die Benachteiligung und Ausgrenzung von Jugendlichen.

Der „Josefstag 2011“ möchte gerade den Jugendlichen besondere Aufmerksamkeit schenken, die durch vorherrschende gesellschaftliche Rahmenbedingungen, unübersichtliche Förderstrukturen und soziale wie individuelle Benachteiligungen die Angebote der Jugendhilfe nicht nutzen können und so häufig gar nicht mehr wahr genommen werden. Sie gehen der Gesellschaft verloren. Beim „Josefstag“ treten die Einrichtungen der katholischen Jugendsozialarbeit mit Verantwortungsträgern aus der Kirche, aber auch aus der Politik und kommunalen Verwaltung, in den Dialog, damit diese Jugendlichen wieder eine Perspektive bekommen.

In den Städten Bochum, Essen, Gelsenkirchen und Oberhausen finden anlässlich des „Josefstages“ folgende Aktivitäten statt:

Mittwoch, 16. März

Wattenscheider-Berufs-Bildungs-Zentrum (WBZ), Westenfelderstraße 56a in Bochum-Wattenscheid, 9 bis 11 Uhr, gemeinsames Frühstück mit Carina Gödecke, SPD-Landtagsabgeordnete und Vizepräsidentin der NRW-Landtages

Donnerstag, 17. März

Jugendberufshilfeeinrichtung „Förderkorb“ der Katholischen Jugendsozialarbeit Gelsenkirchen, Wildenbruchstraße 23-27 in Gelsenkirchen, 17 Uhr, Gespräch mit Dr. Michael Dörnemann, Dezernent des Dezernates Pastoral im Bischöflichen Generalvikariat.

Freitag, 18. März

Jugendberufshilfeeinrichtung „Die Boje“ der Katholischen Jugendsozialarbeit Essen, Theodor-Hartz-Straße 21 in Essen-Borbeck, 11 bis 13 Uhr, gemeinsames Frühstück mit Vertretern des Bistums (Pastoraldezernent Dr. Michael Dörnemann), der Stadt Essen (Sozialdezernent Peter Renzel), des JobCenters, der Arbeitsagentur, der Politik sowie Vertretern aus dem Bereich der Schule und Wirtschaft.

Jugendberufshilfeeinrichtung „Die Kurbel“ des Katholischen Jugendwerks Oberhausen, Hasenstraße 15 in Oberhausen, 11.30 Uhr, Besuch von Dr. Hans-Werner Thönnes, Generalvikar des Bistums Essen.

Darüber hinaus lädt der Essener Diözesanverbandes des Kolpingwerkes anlässlich des „Josefstages“ für Freitag, 18. März, 17 Uhr, zu einem Ökumenischen Gottesdienst in die evangelische Marktkirche, Markt 2, in der Essener Innenstadt ein. (dr)

Stichwort „Josefstag“

Der Heilige Josef ist der Schutzpatron der Arbeiter und Jugendlichen. Seinen Gedenktag begeht die Kirche am 19. März. Der Josefstag findet zum fünften Mal statt und ist eine Aktion des Vereins „arbeit für alle“, einer Initiative des Bundes der Katholischen Jugend (BDKJ), der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz (afj) und der Bundesarbeitsgemeinschaft KatholischeJugendsozialarbeit (BAG KJS).

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