"Metropolenpilger" - das Gefühl Kulturhauptstadt geht weiter

Das Buch "Metropolenpilger", ein eindrucksvolles Porträt der Region Kulturhauptstadt Ruhr.2010, wurde jetzt im Medienforum des Bistums Essen vorgestellt.

Buchvorstellung im Medienforum des Bistums Essen

Elf junge Autorinnen und Autoren waren im April 2010 neun Tage gemeinsam im Ruhrgebiet unterwegs. Mit Fragen im Gepäck - rund um die Kulturhauptstadt Ruhr.2010: "Was kommt von der Kulturhauptstadt im Alltag und Leben der Menschen vor Ort an? Sorgt das Engagement im Bereich Kultur für den erhofften gesellschaftlichen, politischen sowie religiösen Wandel im Ruhrgebiet? Gibt es nachhaltige Effekte des Jahres 2010?

Sie waren unter anderem in Bochum, Duisburg, Mülheim, Oberhausen, Essen, Marl und Castrop-Rauxel. Sie besuchten kulturelle Projekte, Menschen und Einrichtungen. Überall machten die jungen Frauen und Männer Notizen, Notizen und wieder Notizen. Schreibend nahmen die  Autoren - fünf aus dem Ruhrgebiet und  sieben aus Hildesheim - die alte Perspektive des Pilgers ein, um den neuen Begriff der Metropole zu entdecken. Daraus entstanden ist das Buch "Metropolenpilger", elf unterschiedliche Geschichten, die von Straßenmusikern und Garderobenfrauen, Kioskbesitzern und Grauhausbewohnerinnen, dem Marler Frieden und vielem anderen erzählen. Das Buch ist ein eindrucksvolles Porträt einer vielfältigen Region. Heute wurde es im Medienforum des Bistums Essen der Öffentlichkeit vorgestellt. "Wir hoffen, mit diesem Buch einen nachhaltigen Beitrag zum Jahr der Kulturhauptstadt geliefert zu haben", so Dirk Brall, Herausgeber und Mitinitiator des Autorenprojektes.

Die einzelnen Geschichten schaffen es, den Leser selbst zum Pilger in der Geschichte werden zu lassen. "Ich lade dazu ein, die eine oder andere Geschichte an dem Ort des Geschehens zu lesen. Der Ort kommt dem Leser dann noch näher", ist Dr. Matthias Keidel, Dozent an der Akademie Die Wolfsburg und Mitinitiator des Projektes, sich sicher. "So kann jeder Leser einen individuellen Zauber auf das Buch legen."

Den Erzählungen der jungen Frauen und Männer ist ein Statement zum Begriff der Metropole von Matthias Keidel vorangestellt. Der Herausgeber Dirk Brall nähert sich dem Begriff des Pilgers. Am Ende des Buches ist ein Essay des Schriftstellers Hans-Josef Orheil zu finden" "Die Geburt der Notatkunst aus dem Geist des Pilgers."

Unterstützt und ermöglicht wurde das Buch "Metropolenpilger" vom Medienforum im Bistum Essen, der Spirituellen Kulturtankstelle Christkönig in Bochum, der Stiftung Kunst, Kultur und Soziales der Sparda-Bank West sowie dem Institut für Literarisches Schreiben an der Universität Hildesheim.

Das Buch ist im 7sterne-Verlag erschienen und im Buchhandel für 14,90 Euro zu erwerben (ISBN 978-3-7615-5818-8). (dr)

http://www.7sterne.de

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