Mehr direkte Demokratie wagen?

"Mehr direkte Demokratie wagen?" Mit dieser Frage befasst sich der 30. Juristentag im Bistum Essen am 23. November 2013 in der Katholischen Akademie "Die Wolfsburg" in Mülheim.


30. Juristentag im Bistum Essen in der Mülheimer Wolfsburg

Zum 30. Juristentag laden Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck und der Juristenrat im Bistum Essen für Samstag, 23. November, 9.45 bis 12.45 Uhr, in die Katholische Akademie "Die Wolfsburg", Mülheim-Speldorf, Falkenweg 6, ein. Unter dem Motto „Mehr direkte Demokratie wagen?“ stehen die Spannungsfelder zwischen repräsentativer und direkter Demokratie in der Diskussion. Volks-/Bürgerbegehren und Volks-/Bürgerentscheide beispielsweise zum Thema „Stuttgart 21“, zum A 52-Ausbau oder gar zur EU-Mitgliedschaft zeigen, dass die repräsentative Demokratie, die in der Bundesrepublik Deutschland gilt, in der Krise steht und politikverdrossene Bürger mehr direkte Demokratie fordern. Kann eine direkte Demokratie aber zu einer Erneuerung der Politik führen, und muss das Grundgesetz den veränderten Anforderungen angepaßt werden?

Diese und andere Fragen sollen beim diesjährigen Juristentag diskutiert werden. Referate zum Thema halten Professor Dr. Josef Isensee, ehemaliger Staatsrechtler und Staatsphilosoph an der Universität des Saarlandes und der Universität Bonn, sowie Elmar Brok, Mitglied des Europäischen Parlaments und dort Vorsitzender des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten. Die Diskussion und Aussprache moderiert Professor Dr. Christoph Krampe.

Weitere Informationen und Anmeldung: Monika Unterbäumer, Telefon 0201/2204-260, E-Mail: juristentag@bistum-essen.de (mi/do)

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