Medienforum diskutiert über Kirchen aus dem Mittelalter

Zusammen mit Kooperationspartnern lädt das Institut für kirchengeschichtliche Forschung im Bistum Essen am Samstag, 7. März, zu einer Tagung über die Kirchen- und Pfarreistruktur im mittelalterlichen Ruhrgebiet ein. Der Eintritt ist frei.

Tagung des Instituts für kirchengeschichtliche Forschung

Das Bistum Essen ist noch keine 60 Jahre alt – und Dutzende seiner Kirchen sind deutlich jünger. Doch gleichzeitig gibt es an Rhein, Ruhr und Lenne zahlreiche Gotteshäuser, die bereits seit Jahrhunderten Gläubige zum Gebet einladen. Die mittelalterlichen Pfarrkirchen im Bistum Essen nimmt jetzt die Tagung „Pro cura animarum“ (deutsch: „für die Seelsorge“) in den Blick, zu der das Institut für kirchengeschichtliche Forschung (IKF) und das Medienforum des Bistums Essen sowie die Kölner ChoC-Stiftung und das Unternehmen Asnide am Samstag, 7. März, in das Medienforum in der Essener Innenstadt einladen.

Am Vormittag stehen zunächst die Anfänge des Pfarrwesens in der Karolingerzeit und die Diskussion um die beiden Fachbegriffe „Urpfarrei“ und „Pfarreinetz“ im Fokus, bevor anschließend die Entstehung und Entwicklung der Kirchenlandschaft im Ruhr- und Hellwegraum beleuchtet wird. Nach der Mittagspause geht es an Hand von Beispielen wie St. Lucius in Werden und St. Dionysius in Borbeck um „alte Pfarrkirchen in Essen“ sowie um die Abtei Hamborn und mittelalterliche Pfarreien in Duisburg. Später widmet sich die Tagung der historischen Pfarrei und dem Landdekanat Wattenscheid, bevor die Veranstaltung mit dem Blick auf den „Haushalt eines Pfarrers – das Inventar des Heinrich Stoedt von Harpen“ schließt.

Die Tagung beginnt um 9.30 Uhr und endet um 17 Uhr. Der Eintritt ist frei, allerdings ist eine Anmeldung beim Medienforum des Bistums Essen erforderlich: Zwölfling 14, 45127 Essen, Tel.: 0201 / 2204-274, E-Mail: medienforum@bistum-essen.de.

Als Einrichtung des Bistums Essen betreibt und fördert das IKF die kirchengeschichtliche Forschung im Ruhrgebiet und gibt nach der Veranstaltung im Medienforum auch einen Tagungsband herausgeben. Die Kölner ChoC-Stiftung fördert kirchengeschichtliche Forschungen in den NRW-Bistümern und unterstützt die Tagung finanziell. Die Organisation liegt unter anderem in den Händen des auf Wissenschaftsmanagement und Archivierung spezialisierten Unternehmens Asnide. (tr)

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