Martin Schmeding spielt Peer-Gynt-Suite im Dom

Vom Antonio Solers schwungvollem Fandango bis zu Saint-Saëns "Le Dance macabre" reicht der Bogen, den Schmeding am Mittwoch, 16. September, um 19.30 Uhr beim Konzert des Internationalen Orgelzyklus im Essener Dom schlägt.

Martin Schmeding spielt am Mittwoch beim 12. Internationalen Orgelzyklus

Drei Werke aus der Peer-Gynt-Suite von Edvard Grieg stehen am Mittwoch, 16. September, um 19.30 Uhr im Zentrum des fünften Konzerts des 12. Internationalen Orgelzyklus am Essener Dom. Martin Schmeding hat das berühmte Orchesterstück für Orgel bearbeitet und wird es am Mittwoch auf der Essener Rieger-Orgel interpretieren. Der 1975 in Minden geborene Schmeding gilt als renommiertester Orgelpädagoge der Gegenwart. Er unterrichtet Hochschullehrer, bedeutende Kirchenmusiker und Domorganisten – so auch den Essener Domorganisten Sebastian Küchler-Blessing, der das Programm des aktuellen Orgelzyklus unter der Überschrift „Dances“ konzipiert hat.

Dem Thema entsprechend präsentiert Schmeding auch den Ballo del Granduca von Sweelinck und einen Fandango von Antonio Soller. Gerade bei letzterem dürfte es im Dom recht schwungvoll zur Sache gehen, nannte doch einst Casanova diese Flamenco-Art den „verführerischsten und wollüstigsten Tanz der Welt“. Zudem präsentiert Schmeding unter anderem die Tanz-Toccata von Anton Heiller und die Polowetzer Tänze von Alexander Borodin. Den Abschluss des Konzerts bildet „Le Danse macabre“ von Camille Saint-Saëns.

Wie bei allen Konzerten des Orgelzyklus wird auch das Spiel von Martin Schmeding per Video auf eine Leinwand im Kirchenschiff übertragen. Dank der Unterstützung durch die Sparkasse Essen ist der Eintritt frei. Am Ausgang wird um eine Spende für die Dommusik gebeten. (tr)

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