Leiden und Schmerz in Bildern

„Leiden und Schmerz: Ein künstlerischer Versuch zu Kohelet“ ist das Thema einer Austellung mit Arbeiten von Achim Hermeth, die am 19. Februar 2013 im Katholischen Stadthaus Mülheim eröffnet wird. Die Bilder und Zeichnungen von Hermeth sind ein Versuch, den „Kohelet“ in sich selbst zu finden.



Ausstellung im Katholischen Stadthaus Mülheim

Eine Ausstellung mit dem Titel „Leiden und Schmerz: Ein künstlerischer Versuch zu Kohelet“ ist vom 19. Februar bis 1. Oktober im Katholischen Stadthaus, Althofstraße 8, zu sehen. Die Bilder und Zeichnungen stammen von dem in Essen lebenden Malers und Altenpflegers Achim Hermeth.

"Ich wandere gerne, oft und irgendwie zwanghaft zwischen den Sätzen Kohelets", sagt Achim Hermeth, der an der Katholischen Universität in Lublin Philosophie, Theologie und Kunstgeschichte studiert hat. Seine Malerei ist in den letzten Jahren immer stärker figurativ geworden. Nach einer großen Serie mit Gesichtern kam er zur ganzen Figur, in der er den Kern der menschlichen Existenz sucht: ein schmerzhafter Tanz in der vergänglichen Zeit und in einem ethischen Raum. Achim Hermeth ist der Überzeugung, dass auch Kohelet, der mahnende Rufer aus der  Weisheitsliteratur des Ersten (Alten) Testaments der Bibel den Menschen und sein Leben so gesehen hat, „sonst hätte man nicht das Gefühl, beim Lesen des Predigerbuches in den Spiegel zu schauen", so der Künstler.

Kohelet ist das vielleicht "modernste" Buch der Bibel, greift es doch in aller Radikalität die Grundfragen menschlicher Existenz auf, so wie es vor einem halben Jahrhundert die Philosophen des Existentialismus entfaltet haben. Die Bilder und Zeichnungen von Achim Hermeth sind ein Versuch, den „Kohelet“ in sich selbst zu finden.

Eröffnet wird die vom Katholischen Bildungswerk Mülheim initiierte Ausstellung im Beisein des Künstlers am Dienstag, 19. Februar, 9.45 Uhr. Hier wird der Theologe und Kunsthistoriker Ulrich Wojnarowicz, Duisburg, eine Einführung geben, musikalisch umrahmt von Markus Zaja, Saxophon. Ausstellungsbesucher werden gebeten, sich vorher beim Katholischen Bildungswerk, Tel.: 0208/3083-137, zu melden. (do)

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