Lateinamerikas Priesternachwuchs zu Gast in Essen

„Wir können von den Deutschen lernen.“ Das sagte Pater Miguel bei seinem Besuch in Essen. Der 36-jährige Mexikaner ist einer von 30 Theologen aus verschiedenen Ländern Lateinamerikas, die an einer Sommerakademie teilnehmen.

30 Theologen besuchen Adveniat-Sommerakademie 2010
 
„Wir können von den Deutschen lernen – vor allem was Themen wie Politik, Justiz und Gesellschaft angeht.“ Das sagte Pater Miguel Ángel Sánchez bei seinem Besuch in der Essener Geschäftsstelle von Adveniat. Der 36-jährige Mexikaner ist einer von 30 Theologen aus verschiedenen Ländern Lateinamerikas, die an einer dreiwöchigen Sommerakademie teilnehmen. „Das Thema dieser Akademie ist die Sozialethik, die Soziallehre der Kirche“, so Pater Miguel, der sein Wissen über politische und soziale Themen im Rahmen der Fortbildung vertiefen möchte.  

Zuvor hatten die jungen Theologen Personen getroffen, die über Adveniat Geld für die Priesterausbildung in Lateinamerika spenden. Es sei besonders schön gewesen, „ihnen persönlich zu danken“, sagte der junge Mann, der seit acht Jahren Priester ist. „Sie haben uns erzählt, wie ihr Interesse an Lateinamerika aufkam, warum sie uns unterstützten und wir konnten ihnen aus erster Hand berichten, wie der Alltag in unserer Heimat aussieht.“ Viele Informationen würden über die  Nachrichten verbreitet, „aber es ist doch etwas anderes, sich persönlich darüber zu unterhalten“. Es sei für beide Seiten „ein sehr bereicherndes Treffen“ gewesen, betonte Pater Miguel.

Die 30 Theologen besuchen noch bis zum 17. Juli 2010 die  Sommerakademie, die Adveniat in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Katholisch-Sozialen-Institut in Bad Honnef ausrichtet. Auf dem Programm stehen – neben dem Besuch in Essen und dem Treffen mit den Paten – Seminare zu den Schwerpunktthemen Christliche Sozialethik, Familie und soziale Marktwirtschaft. Ziel ist es, dem kirchlichen Führungsnachwuchs Grundlagen der katholischen Soziallehre zu vermitteln. (cm)

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