Landtagspräsident besucht Heimkehrer-Dankeskirche in Bochum

Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg zeigte sich beindruckt von der "eindrucksvollen Gedenkstätte" in Bochum-Weitmar. Seit 1959 erinnert die Kirche an die Heimkehrer des Zweiten Weltkrieges.

Vor kurzem besuchte Eckhard Uhlenberg, Präsident des nordrhein-westfälischen Landtages, die Heimkehrer-Dankeskirche in Bochum-Weitmar. Uhlenberg informierte sich über die deutschlandweit einzigartige Kirche, die als Ausdruck der Dankbarkeit für die Rettung aus der Haft von Kriegsheimkehrern aus dem 2. Weltkrieg errichtet wurde. Im Anschluss an den Rundgang bedankte sich der Landtagspräsident für die „einfühlsame Führung“ und wünschte der „eindrucksvollen Gedenkstätte“ für die Zukunft viele aktive Mitstreiter, um den Erhalt auch für kommende Generationen zu sichern.

Die Heimkehrer-Dankeskirche in Bochum-Weitmar wurde 1958 von Pfarrer August Halbe errichtet. Nach seiner Heimkehr aus einer fünfjährigen Kriegsgefangenschaft im Ural begann er zusammen mit 20 weiteren ehemaligen Kriegsgefangenen den Bau der Kirche. Im Dezember 1959 weihte Kardinal Hengsbach die Kirche ein, welche seit 2005 unter Denkmalschutz steht. Für viele Menschen ist die Heimkehrer-Dankeskirche ein Ort der Erinnerung und ein Mahnmal für Frieden und Aussöhnung unter den Völkern. (ja)

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