Lage in Ostafrika verschärft sich

Die Lage in der Krisenregion Ostafrika verschärft sich. Die Katastrophenhilfswerke der katholischen und der evangelischen Kirche, Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe rufen zu Spenden für die Menschen in der Krisenregion auf.

Die Folgen der Dürre in Ostafrika weiten sich aus. Zehntausende Menschen sind bereits gestorben, elf Millionen in Somalia, Kenia, Äthiopien und im Südsudan sind von Hunger und Unterernährung bedroht. Die Zahl verhungerten Nutzviehs geht in die Hunderttausende. Täglich fliehen Männer, Frauen und Kinder in Flüchtlingslager in das Nachbarland Kenia, das selbst schwer unter der Dürre zu leiden hat.

Die christlichen Kirchen in Deutschland rufen dazu auf, für die Opfer der Katastrophe zu spenden. In einem eindringlichen Appell bitten der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch und der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Präses Nikolaus Schneider: "Millionen in Ostafrika sind nach mehreren ausbleibenden Regenzeiten am Ende ihrer Kräfte und leiden Hunger. Bitte nehmen Sie sich ihre Not zu Herzen: Schließen Sie die Menschen in Ostafrika in Ihr Gebet ein und unterstützen Sie die Hungernden mit Ihrer Spende."

Die Katastrophenhilfswerke der katholischen und der evangelischen Kirche, Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe, arbeiten in Somalia eng zusammen. Gemeinsam versorgen sie die Bevölkerung mit Lebensmitteln und Wasser. Auch in Äthiopien, Kenia und dem Sudan leisten die Werke Nothilfe und eröffnen neue Lebensperspektiven. "Beide Hilfswerke", erklärt Erzbischof Robert Zollitsch, "sind vor Ort anerkannt und können über ihre Partner effektive Nothilfe leisten."

Im Namen von Caritas international bittet die Caritas im Ruhrbistum um Spenden zur Unterstützung der Dürreopfer:

Stichwort "Ostafrika":

Spendenkonto 14 400

bei der Bank im Bistum Essen, BLZ 360 602 95

(Caritasverband für das Bistum Essen e.V.)

Pressestelle Bistum Essen

Zwölfling 16
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