Krankenhäuser fordern Zukunftssicherung

Auf dem Namenstagsempfang der Kosmas und Damian GmbH in Essen wird über die finanzielle Absicherung und Steuerung der Krankenhauslandschaft in Deutschland diskutiert.

Diskussion auf Namenstagsempfang der Kosmas und Damian GmbH

Katholische Krankenhäuser wollen die Politik in die Pflicht nehmen, sich auch nach der Bundestagswahl für die Zukunftssicherung ihrer Einrichtungen einzusetzen. Auf dem Namenstagsempfang der Kosmas und Damian GmbH (K+D), der Beteiligungs- und Entwicklungsgesellschaft elf katholischer Krankenhäuser im Bistum Essen, wurden die Herausforderungen der finanziellen Absicherung und Steuerung der Krankenhauslandschaft für die neue Legislaturperiode diskutiert - unter anderem mit einer eingespielten Filmbotschaft von Theo Paul, dem Vorsitzenden des Katholischen Krankenhausverbandes Deutschlands, und Dr. Josef Düllings, Präsident des Verbandes des Krankenhausdirektoren Deutschlands.

Mehr als 200 Partner der K+D nutzten im Essener Stadt- und Tagungshotel Franz die Chance zu weiterführenden Gesprächen mit den Gästen der Diskussionsrunden auf dem Podium. Die beiden Geschäftsführer Prof. Dr. Gunther Lauven und Daniel Frische zeigten sich damit sehr zufrieden: "Wir wollten unseren Kooperationspartnern Danke sagen und gleichzeitig mit unserem Namenstagsempfang ein Forum bieten, um die Zukunftsfragen der Krankenhauslandschaft bunt, kreativ und kompetent nach vorne zu bringen."

In einem "Gesundheitsmagazin" führte die WDR-Moderatorin Steffi Neu durch aktuelle Themen im Bereich des Gesundheitswesens. Neben der Leitbildentwicklung und Werteorientierung der Mitarbeitenden in den Krankenhäusern stand auch die Idee eines Geriatrienetzwerkes im Ruhrbistum auf dem Programm.

Die Dringlichkeit einer Verbundbildung katholischer Krankenhäuser diskutierten Verantwortungsträgern. Zwischen Wilhelm Hausmann, Kirchenvorstandsmitglied und Landespolitiker, der die örtlichen Krankenhausträger vertrat, und Bischofsvikar Dr. Hans-Werner Thönnes zeigte sich zwar einerseits eine hohe Übereinkunft. Andererseits wurden auch die Unterschiede in der Beurteilung der Chancen und Risiken einer Dachmarkenidee deutlich.

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