„Kontrovers, aber lohnend“

Um das Thema „Sexualität - Beziehungswirklichkeiten und gesellschaftliche Rahmenbedingungen“ ging es bei der Fortsetzung des 2010 begonnen Dialoges zwischen Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck und dem „Forum Essener Lesben und Schwulen – F.E.L.S“ in der "Wolfsburg" in Mülheim.



Fachgespräch zwischen Bischof Overbeck und Vertretern von Homosexuellen-Organisationen

Mit einem Fachgespräch in der Katholischen Akademie "Die Wolfsburg" in Mülheim/Ruhr haben Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck und das „Forum Essener Lesben und Schwulen – F.E.L.S“ ihren im September 2010 begonnenen Dialog fortgesetzt. Unter dem Titel „Sexualität - Beziehungswirklichkeiten und gesellschaftliche Rahmenbedingungen“ setzten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Frage auseinander, wie Sexualität mit dem Ethos von Achtsamkeit human gelebt und in die Beziehung einer personalen Liebe integriert werden kann.

Dabei wurde auch der Wandel gesellschaftlicher Leitbilder von Sexualität sowie Frauen-, Männer- und Partnerschaftsbilder sowie dessen Auswirkungen auf die Beziehungswirklichkeiten in den Blick genommen. Mit ihren thematischen Impulsen, die auch zu einer angeregten Diskussion über das Verständnis des Naturbegriffs führten, sorgten der Bonner Psychoanalytiker, Dr. Elmar  Struck und der Dresdener Facharzt für Psychotherapeutische Medizin Dr. Dr. Stefan Nagel für einen lebendigen und anspruchsvollen Meinungsaustausch.

Trotz mancher Kontroversen und offen gebliebener Fragen zogen die Beteiligten nach einer mehr als zweistündigen Diskussion ein positives Fazit. „Ein solches Gespräch ist immer noch nicht selbstverständlich“, brachte es Nagel auf den Punkt. Für Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck steht es denn auch außer Frage, dass dieser Dialog fortgesetzt werden solle. (ul)

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