„Kommt und seht“

Am Samstag, 14. November, weiht Weihbischof Ludger Schepers drei Männer zu "Ständigen Diakonen". Das feierliche Pontifikalamt im Essener Dom beginnt um 10 Uhr.

Weihbischof Ludger Schepers weiht drei „Ständige Diakone“

Der Essener Weihbischof Ludger Schepers weiht am Samstag, 14. November, um 10 Uhr im Hohen Dom zu Essen drei Männer zu Diakonen. Weihekandidaten sind Markus Fuhrmann (36), Duisburg, Hans-Walter Henze (41), Oberhausen, und Bernd Malecki (47), Oberhausen. Ihren Weihespruch haben die künftigen Diakone dem 1. Johannesbrief entnommen: „Kommt und seht“ (Joh 1,39). Musikalisch wird das feierliche Pontifikalamt gestaltet vom Essener Domchor unter Leitung von Domkantor Wolfgang Endrös.

Im Zivilberuf sind alle Kandidaten seit Jahren als Pastoralreferenten im Bistum Essen tätig. Seit 2007 haben sie sich auf die Diakonenweihe vorbereitet und ihre Ausbildung am Erzbischöflichen Diakoneninstitut in Köln absolviert. Neben den studienbegleitenden praktischen Erfahrungen in Gemeinden des Ruhrbistums gehörte auch ein Praktikum im caritativen Bereich zum Ausbildungsprogramm. (mi)


Das Stichwort: Diakon

der (griech.: „Diener“). Die katholische Kirche unterscheidet zwischen dem Diakon als Durchgangsstufe auf dem Weg zur Priesterweihe und als eigenständiges Amt, das auch verheirateten Männern ab dem 35. Lebensjahr offensteht. Das Amt des Ständigen Diakons kann haupt- oder nebenamtlich ausgeübt werden. Diakone werden durch den Bischof geweiht. Damit überträgt er ihnen die Vollmacht, zu predigen, die Taufe und die heilige Kommunion zu spenden und kirchliche Begräbnisse vorzunehmen. Hauptaufgabe des Diakons ist die Unterstützung der Pfarrer in der Gemeindeseelsorge und Gemeindecaritas. Ausserdem werden sie in speziellen Seelsorgeaufgaben – Krankenuas, Altenheim, Gefängnis usw. – eingesetzt. In feierlichen Gottesdiensten assistiert der Diakon dem Priester. 


Zur Person

Markus Fuhrmann, 36 Jahre alt, ist verheiratet und hat ein Kind. Er gehört zur Pfarrei St. Norbert, Duisburg. Zunächst war Fuhrmann als Pastoralassistent im Dekanat Gelsenkirchen-Buer in der Pfarrei St. Hippolytus tätig. Zum 1. September 2003 wurde er zum Pastoralreferenten im Dekanat Duisburg-Hamborn und in der Pfarrei St. Peter und Paul, Duisburg-Marxloh/Fahrn ernannt. Im Rahmen der Strukturreform des Ruhrbistums wurde diese Ernennung auf die neu gegründete Pfarrei St. Norbert übertragen. Seit Februar 2006 erteilt Markus Fuhrmann katholischen Religionsunterricht am Reinhard- und Max-Mannesman-Gymnasium in Duisburg.


Hans-Walter Henze, 41 Jahre alt, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist wohnhaft in der Pfarrei St. Marien in Oberhausen. Nach seiner Ausbildung zum Pastoralreferenten war Henze bis 2005 sowohl an der Jugendkirche TABGHA, als auch im Stadtdekanat Oberhausen im Bereich Schulpastoral und im Bereich der Gemeinden Christ König, St. Joseph und Liebfrauen tätig. Seit 2006 unterrichtet er im Fach Katholische Religion, zur Zeit am Gladbecker Heisenberg-Gymnasium. Darüberhinaus ist er in der Pfarrseelsorge in der Pfarrei St. Marien, Oberhausen, eingesetzt, schwerpunktmäßig in der Gemeinde St. Katharina.


Bernd Malecki, 47 Jahre alt, ist ebenfalls verheiratet und hat zwei Kinder und zwei Pflegekinder. Er wohnt in der Propsteipfarrei St. Pankratius, Oberhausen. Nach seiner Ausbildung zum Pastoralreferenten war er lange Zeit als Krankenhausseelsorger in unterschiedlichen Einrichtungen in Hattingen, Oberhausen und Mülheim tätig. Ab 2006 wurde er als Religionslehrer am Leibnitz-Gymnasium in Gelsenkirchen-Buer eingesetzt. Gleichzeitig wirkte er als Krankenhausseelsorger am Johanniter-Krankenhaus in Oberhausen-Sterkrade. Im August 2009 wurde Bernd Malecki zum Diözesanreferenten für Polizeiseelsorge ernannt; seine Tätigkeit als Religionslehrer am Leibnitz-Gymnasium übt er auch weiterhin aus. 

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