Kirchenvertreter setzen sich für mehr Ausbildung ein

Weihbischof em. Franz- Grave und der Mülheimer Stadtdechant Michael Janßen haben den Ausbildungsbetrieb T. Kels in Mülheim besucht und sich über das Engagement in der Ausbildung informiert.


Auch in diesem Jahr haben der Essener Weihbischof em. Franz Grave und der Mülheimer Stadtdechant Michael Janßen einen Ausbildungsbetrieb besucht und sich über das dortige Ausbildungsengagement erkundigt. Beim Einzelhandelsunternehmen T. Kels Lebensmittel GmbH in Mülheim kamen sie mit Personalverantwortlichen und Auszubildenden ins Gespräch.

„Ausbildung ist mit einem Schlüssel vergleichbar, mit dem man die Zukunft erschließen und gestalten kann. Wenn dieser Schlüssel fehlt, verloren geht oder bewusst bei Seite gelegt wird, wird es nicht gelingen, Zukunft zu erschließen“, betonte Grave. Dann stünden Menschen vor verschlossenen Türen, und sie müssten die bittere Erfahrung machen, „dass sie nicht gefragt sind und ihnen Geringschätzung entgegenschlägt“. Ohne Arbeit – ob man das wahrhaben will oder nicht – gerate das Leben in Schieflage und die berufliche Zukunft bleibe verschlossen. „Ausbildung ist der entscheiden-de Schlüssel für ein gelingendes Leben“, so der Weihbischof.

„Darum möchten wir für zusätzliche Ausbildungsplätze werben und die für die Ausbildung Verantwortlichen bitten: ‚Tut noch eine Schüppe drauf!‘“ In diesen Wochen beschäftigte viele besonders die Frage: „Wie können wir der großen Zahl von jungen Leuten helfen, die als Flüchtlinge auf Berufs- und Ausbildungssuche sind.“

„Das Unternehmen Kels setzt sich im besonderen Maße für das Thema Ausbildung ein und gibt jährlich zahlreichen Auszubildenden eine Chance. Auch Einstiegsqualifizierungen werden genutzt, und somit erhalten junge Menschen echte Perspektiven“, so Christiane Artz, Leiterin der Arbeitsagentur Oberhausen/Mülheim. (ja, afa)

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