Kirchen – Wechsel der Nutzung, Nutzen des Wechsels

Sie ist nur eines von vielen Beispielen: die Kirche Hl. Kreuz in Gelsenkirchen. Als Hauptwerk expressionistischer Backsteinarchitektur mit dem ungewöhnlichen, parabelförmigen Innenraum wird sie bewundert und kritisiert. Doch was tun, wenn ein solches Gebäude aufgegeben werden muss?

Symposion zur Umnutzung von Kirchen im September 2010

Sie ist nur eines von vielen Beispielen: die Kirche Hl. Kreuz in Gelsenkirchen. Errichtet wurde sie zwischen 1927 und 1929 nach einem Entwurf des berühmten Architekten Josef Franke. Als Hauptwerk expressionistischer Backsteinarchitektur mit dem ungewöhnlichen, parabelförmigen Innenraum wird sie bewundert und kritisiert. Doch was tun, wenn ein solches Gebäude aufgrund sinkender Kirchensteuern und Katholikenzahlen aufgegeben werden muss? Welche Ideen können entwickelt werden, um die einst als Gottesdienstorte und Versammlungsräume konzipierten Gebäude weiterhin zu nutzen? Die Kirche Hl. Kreuz war inzwischen bereits Ausstellungsraum – nun ist sie auch Inhalt der Diskussionen von Städteplanern, Managern und Stadtmarketinggesellschaften.

Das Symposion „Kirchen. Wechsel der Nutzung – Nutzen des Wechsels“ beschäftigt sich neben den pragmatischen Fragestellungen nach der funktionalen Umnutzung auch mit grundlegenden geistesgeschichtlichen Umbrüchen, die am Phänomen Kirchenumnutzung abzulesen sind. Die Veranstaltung wird von der Katholischen Akademie "Die Wolfsburg" (Mülheim an der Ruhr) in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für christliche Kunst (München) und der RUHR.2010 durchgeführt und findet vom 22. bis 25. September 2010 statt. Tagungsort ist neben der Akademie auch die als Veranstaltungszentrum umgenutzte Kirche St. Bernardus Oberhausen.

Weitere Informationen und Anmeldungen zum Symposion erhalten Sie unter (0208) 99919-981 oder unter die.wolfsburg@bistum-essen.de.

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