"Kinderarbeit: Schuften statt Schule"

Kinderarbeit ist in internationalen Abkommen längst geächtet und trotzdem noch für viele Kinder weltweit Realität. "Schuften statt Schule" lautet der Titel einer MISEREOR-Ausstellung über Kinderarbeit, die momentan im Medienforum des Bistums Essen zu sehen ist.


MISEREOR-Ausstellung über Kinderarbeit

"Kinderarbeit: Schuften statt Schule“ – so lautet der Titel einer Ausstellung über Kinderarbeit, die noch bis Montag, 3. September, im Medienforum des Bistums Essen (Zwölfling 14, 45127 Essen) zu sehen ist.

Kinder hocken bei sengender Hitze im Staub eines Steinbruchs und beschlagen mühsam mit Hammer und Meißel Pflaster- und Grabsteine für den Export nach Europa. Was ein Horrorszenario zu sein scheint, ist weltweit für viele Kinder Realität. Obwohl Kinderarbeit in internationalen Abkommen längst geächtet ist, gehört sie vielerorts zum Alltag der Heranwachsenden. Anstatt die Schulbank zu drücken, gehen sie täglich in die Steinbrüche in ihrer Nachbarschaft, um mit ihrer Knochenarbeit einen Beitrag zum Familienauskommen zu leisten. Produziert wurde die Ausstellung vom Bischöflichen Hilfswerk MISEREOR in Aachen im Kulturhauptstadtjahr 2010. Anlass war die Unterzeichnung der „Magna Charta Ruhr“ als Selbstverpflichtung im Kampf gegen ausbeuterische Kinderarbeit durch die Bürgermeister der Städte und Kreise im Ruhrgebiet.

Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Medienforums (Dienstag bis Donnerstag von 10 bis 18.30 Uhr sowie Freitag von 10 bis 15 Uhr) zu sehen, der Eintritt ist frei. (ms)

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