„Keiner soll alleine glauben“

Um das Gebet sowie Spenden für Katholiken, die in Deutschland, Nordeuropa und im Baltikum in einer extremen Minderheitensituation leben, bittet Bischof Overbeck in seinem Aufruf zum Diaspora-Sonntag am 16. November 2014.



Bischof Overbeck ruft Katholiken am Diaspora-Sonntag zu Gebet und Spenden auf

Unter dem Leitwort „Keiner soll alleine glauben. Ihre Hilfe: Damit der Glaube reifen kann“ steht der diesjährige Diaspora-Sonntag, 16. November, an dem die Katholiken in ganz Deutschland für das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken, das Diasporahilfswerk, sammeln.  Auch in den Gemeinden von Duisburg bis zum Sauerland wird an diesem Sonntag um finanzielle Unterstützung der Kirche in der Diaspora gebeten.

Das Bonifatiuswerk unterstützt Katholiken, die in Nord- und Ostdeutschland, in Nordeuropa und im Baltikum in einer extremen Minderheitensituation ihren Glauben leben. Es ermöglicht Menschen aller Generationen eine Begegnung im Glauben und hilft überall dort, wo Menschen in ihrem Glaubensleben zu vereinsamen drohen“, so Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck. Seine Bitte an die Katholiken des Ruhrbistums: „Helfen Sie mit und unterstützen Sie das Bonifatiuswerk am Diaspora-Sonntag durch Ihr Gebet und Ihre Spende - damit der Glaube reifen kann!“

In Deutschland gibt es immer mehr Regionen, in denen Christen als Minderheit unter Nichtchristen leben. Allein in Ostdeutschland gehören mehr als 75 Prozent der Bevölkerung keiner christlichen Kirche an. Sie sind weder getauft noch wissen sie viel über den christlichen Glauben. Und auch in katholisch geprägten Regionen stehen immer weniger Men-schen den traditionellen Kirchen- und Gemeindestrukturen nahe. Gläubi-ge fühlen sich auch hier allein mit ihrem Glauben. „Wo aber nur wenige Gläubige unter einer großen Mehrheit von Anders- und Nichtgläubigen leben, sind katholische Christen tagtäglich als Zeuge gefordert und mutige Aufbrüche in die Welt notwendig“, heißt es in dem Aufruf des Diasporahilfswerkes. (do)

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