Katholische Krankenhäuser im Ruhrgebiet – Eine Erfolgsgeschichte?

Katholische Krankenhäuser im Ruhrgebiet – Eine Erfolgsgeschichte? Über diese Frage diskutieren Dr. Arne Thomsen und Professor Dr. Gunther Lauven am 29. Januar im Medienforum des Bistums Essen.



Experten-Gespräch im Medienforum

Katholische Krankenhäuser im Ruhrgebiet – Eine Erfolgsgeschichte? Über diese Frage diskutieren Dr. Arne Thomsen und Professor Dr. Gunther Lauven, Geschäftsführer der Kosmas und Damian GmbH Essen, am Dienstag, 29. Januar, um 19.30 Uhr im Medienforum des Bistums Essen, Zwölfling 14, 45127 Essen. Grundlage des Gespräches bildet die zuvor präsentierte Publikation von Thomsen „Katholisches Krankenhauswesen im Ruhrrevier – Entwicklungen und Akteure von den Anfängen der Industrialisierung bis zum Ersten Weltkrieg“. Moderiert wird das Gespräch von Professor Dr. Dr. h.c. Reimund Haas, Stellvertretender Leiter des Instituts für Kirchengeschichtliche Forschung des Bistums Essen.

Am Beispiel des Ruhrgebietes untersucht der Autor die Entwicklung der katholischen Krankenhäuser während der Industrialisierung bis zum ersten Weltkrieg, wobei ein Hauptaugenmerk auf den Strukturen sowie den sozialen und religiösen Motiven der Akteure dieses Prozesses liegt. Dabei wird berücksichtigt, dass das Ruhrgebiet, ganz anders als im übrigen Deutschland, an vielen Orten durch eine Bevölkerung gemischtkonfessioneller und multinationaler Herkunft geprägt war. Mit der vorliegenden Studie wird erstmalig ein Krankenhausmodell in einem räumlich größeren Bereich als einer Stadt untersucht. Die Erforschung des Krankenhauswesens, die in der Vergangenheit stark auf architekturhistorische Entwicklungen der Häuser konzentriert war, wird in der Untersuchung durch eine sozialhistorische Perspektive ‚von unten’ erweitert.

Arne Thomsen, geboren 1976 in Detmold, schloss das Magisterstudium der Geschichte und Sozialwissenschaften an der Universität Paderborn 2004 ab. Nach Tätigkeiten unter anderem. als Museumsmitarbeiter und Dozent absolvierte er, unterstützt durch ein Stipendium des Bistums Essen, von 2008 bis 2011 ein Promotionsstudium an der TU Dortmund. Zugleich war er Mitarbeiter im Projektverbund „Geschichte caritativer Einrichtungen“ am Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Ruhr-Universität Bochum.

Das Medienforum bietet die Veranstaltung in Kooperation mit dem Institut für Kirchengeschichtliche Forschung des Bistums Essen sowie der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung im Bistum Essen an. Der Eintritt kostet 3 Euro. Karten können noch im Vorverkauf beim Medienforum (Tel.: 0201.2204-274 oder Mail: medienforum@bistum-essen.de) oder – sofern nicht ausverkauft – an der Abendkasse erworben werden. (ms)

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