von Thomas Rünker

Katholische Dankeschön-Party im Freibad von Altena

Bei der „Merci“-Party feierten junge Leute aus der katholischen Jugendarbeit im Kreisdekanat Altena-Lüdenscheid am Wochenende ein fröhliches Freibad-Fest. Gleichzeitig hieß es Abschied nehmen von den drei hauptamtlichen „Über.dacht“-Mitarbeiterinnen.

Danke - und Auf Wiedersehen!

Danke sagen und Abschied feiern – unter diesem Spannungsbogen stand am Wochenende das Fest „Merci“, zu dem der „Runde Tisch Jugend“ im Kreisdekanat Altena-Lüdenscheid ins Freibad nach Altena-Dahle gebeten hatte. Dutzende Jugendliche und junge Erwachsene folgten der Einladung, um bei kühlen Getränken, rockiger Musik und leckeren Speisen vom Grill die kirchliche Jugendarbeit der vergangenen Monate Revue passieren zu lassen. Einige schlugen zudem ihre Zelte am Beckenrand auf, um das Fest bis zum Samstagmittag auskosten zu können. Und als sich am Freitag die letzten Regenschauer verzogen hatten, nutzten viele Besucher die exklusive Gelegenheit, auch am späten Sommerabend noch in der grünen Umgebung des Sauerlands schwimmen zu können.

Abschied der drei „Über.dacht“-Mitarbeiterinnen

Zwischendurch wurde es dann auch noch ein wenig offiziell: Die drei hauptamtlichen Mitarbeiterinnen der mobilen Jugendkirche „Über.dacht“ dankten den zahlreichen Ehrenamtlichen, die sich im Kreisdekanat in den Kirchengemeinden, Verbänden oder eben im Projekt „Über.dacht“ für die katholische Jugendarbeit engagieren. Und sie verabschiedeten sich – denn Claudia Giesen, Eva Müller und Rafaela Fronia verlassen das Projekt „Über.dacht“ und werden künftig beruflich in anderen Bereichen tätig sein. „Ein hauptamtliches Team von ,Über.dacht‘ wird es so nicht mehr geben“, erläuterte Regina Laudage-Kleeberg, Leiterin der Abteilung Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Bistum Essen. Das bedeute jedoch nicht das Aus von „Über.dacht“. Vielmehr gehe das einst von Ehrenamtlichen gestartete Projekt, an wechselnden Orten im Kreisdekanat spezielle Gottesdienste für junge Leute anzubieten, nun an die Ehrenamtlichen zurück. „Das ,Über.dacht‘-Team hat ein eigenes Konzept aufgelegt“, sagte Laudage-Kleeberg und stellte eine finanzielle Unterstützung in Aussicht. „Kommt auf uns zu!“ lud sie die Ehrenamtlichen zu weiteren Gesprächen ein. Dem schloss sich auch Kreisdechant Patrick Schnell aus Plettenberg an, der zusammen mit den beiden Pfarren der Region, Andreas Rose aus Lüdenscheid und Claus Optenhöfel aus Halver nach Altena gekommen war: „Es ist ganz wichtig, dass sich Jugendliche und Erwachsene für Kinder und Jugendliche engagieren“, sagte Schnell. Dabei sei besonders das – ehrenamtliche – Engagement der jungen Leute selbst wichtig, denn „wenn wir Erwachsenen Jugendarbeit machen, dann machen wir manchmal die Jugendarbeit, die wir selbst früher gern gehabt hätten“.

Neues mobiles Angebot der Jugendarbeit geplant

Laudage-Kleeberg bekräftigte, das Ruhrbistum werde „weiter mit einem mobilen hauptamtlichen Angebot im Kreisdekanat präsent sein“. Konkret soll eine neue Mitarbeiterin oder ein neuer Mitarbeiter im Jugendbereich ein Team mit Honorarkräften aufbauen, das dann an Schulen, aber auch in Gemeindezentren oder in Kooperation mit Verbänden Kinder und Jugendliche anspricht.

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