"Katholisch sein in der Krise"

Das Vertrauen in die Katholische Kirche ist bei vielen Menschen nach zahlreichen Skandalen schwer erschüttert oder gänzlich zerstört worden. Über das „Katholisch-Sein in der Krise“ spricht Pater Klaus Mertes SJ mit Generalvikar Klaus Pfeffer am 11. Juni 2014 in der Katholische Akademie „Die Wolfsburg“ in Mülheim an der Ruhr.



Pater Klaus Mertes und Generalvikar Klaus Pfeffer diskutieren in der „Wolfsburg“

Nach zahlreichen Skandalen ist bei vielen Menschen das Vertrauen in die Katholische Kirche schwer erschüttert oder gänzlich zerstört worden: u.a. durch das Bekanntwerden des sexuellen Missbrauchs in kirchlichen Einrichtungen oder die heftigen Auseinandersetzungen im Bistum Limburg. Zugleich haben auch diese Ereignisse in der Kirche einen Prozess des Umdenkens eingeleitet. Es gilt, aus begangenen Fehlern zu lernen, verlorenes Vertrauen wiederzuerlangen und zu einem neuen Umgang mit Macht, Partizipation und Transparenz zu finden. Was verlangt die Krise als „Zeichen der Zeit“ den Verantwortlichen in der Kirche, aber auch den einzelnen Gläubigen ab?

Über das „katholisch sein in der Krise“ spricht Pater Klaus Mertes SJ, Gymnasiallehrer und Autor, St. Blasien, mit dem Generalvikar des Bistums Essen, Klaus Pfeffer, am Mittwoch, 11. Juni, 18.30 Uhr, in der Katholische Akademie „Die Wolfsburg“, Falkenweg 6, Mülheim an der Ruhr (Speldorf). Gefragt wird, wie der starke Vertrauensverlust auszuhalten ist, welche Schritte nach vorne erforderlich sind, wie Vertrauen wieder wachsen kann. Der Jesuit Klaus Mertes löste Anfang 2010 durch einen Brief an ehemalige Schüler die Auseinandersetzung über den Machtmissbrauch aus.
 
Tagungsbeitrag: 15 Euro, für Studierende 5 Euro, Schülerinnen und Schüler kostenlos. Anmeldung (Tagungsnummer 14156) unter Tel.: 0208/99919-981, per E-Mail an die.wolfsburg@bistum-essen.de oder online unter www.die-wolfsburg.de. (do)

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