Katholiken diskutieren künftige Ausrichtung des Ruhrbistums

Zum großen „Zukunftsforum“ erwarten die Organisatoren mehr als 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Bereichen des Bistums. Am Samstag, 20. Juni, werden sie auf dem Gelände der Jugendbildungsstätte St. Altfrid in Kettwig debattieren, wie das Zukunftsbild noch konkreter werden kann.

Mehr als 500 Teilnehmer zum großen „Zukunftsforum“ erwartet

Die künftige Ausrichtung des Bistums Essen ist am Samstag, 20. Juni, Thema des „Zukunftsforums“, zu dem das Ruhrbistum mehr als 500 Verantwortungsträger aus den verschiedensten katholischen Bereichen in der Jugendbildungsstätte St. Altfrid in Essen-Kettwig erwartet. Zwei Jahre nach Veröffentlichung des Zukunftsbildes für das Ruhrbistum geht es dann darum, die groben Leitlinien dieser Vision in möglichst konkreten Projekten umzusetzen. Gemeinsam mit Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck und Generalvikar Klaus Pfeffer werden sich haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter aus Kirchengemeinden, Verbänden, Kindertagesstätten, Krankenhäusern, der Bistums-Verwaltung und vielen anderen Einrichtungen in einem großen Kongress-Zelt zunächst mit vier zentralen Herausforderungen für die Kirche beschäftigen. Unter anderem geht es darum, wie sich Christen besser für die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen einsetzen können, wie sie überzeugender von ihrem Glauben erzählen, wie sich die Kirche bei der Feier von Ereignissen wie Hochzeit, Beerdigungen oder Taufen besser an den Bedürfnissen der Gläubigen orientiert und in welchen Gemeinschaftsformen Katholiken in Zukunft ihren Glauben feiern.

40 Workshops zu 40 verschiedenen Ideen

Am Nachmittag wird es dann in 40 Workshops um 40 konkrete Ideen gehen, wie die katholische Kirche im Ruhrgebiet und dem märkischen Sauerland vor dem Hintergrund des Zukunftsbildes auf diese Herausforderungen reagiert. Das Zukunftsbild beschreibt seit Sommer 2013 in den sieben Leitworten berührt, wach, vielfältig, lernend, gesendet, wirksam und nah ein Kirchenbild, dem sich das Bistum mit dem Zukunftsforum ein weiteres Stück annähern möchte. In den Workshops geht es zum Beispiel um die Frage, ob das Bistum ein spezielles Team für Trauungen einsetzt, das gerade für Paare ohne eine feste Kirchen- und Gemeindebindung ansprechbar ist. Ein weiterer Workshop beschäftigt sich mit zusätzlichen und neuen Nutzungsmöglichkeiten für Kirchen jenseits des reinen Gottesdienstes. Andere Arbeitsgruppen werden über Seelsorge im Internet, Pilgerwege im Ruhrgebiet, eine Vernetzung der Angebote für Obdachlose oder besondere Segnungsgottesdienste für Neugeborene diskutieren.

Großes Bistumsfest am 29. August auf dem Burgplatz am Essener Dom

Entschieden wird beim Zukunftsforum noch nichts. Alle Vorschläge werden kommentiert, von allen Teilnehmern bewertet und so zu einer intensiv bearbeiteten Vorlage für die Bistumsleitung. Auf dieser Grundlage werden Bischof und Generalvikar in den kommenden Wochen entscheiden, welche Projekte in welchem Zeitraum und in welcher Form realisierbar sind. Ihr Ergebnis – und damit die neuen Schwerpunkte für die Arbeit im Bistum Essen – wird Bischof Overbeck am Samstagnachmittag, 29. August, im Rahmen eines großen Bistumsfests auf dem Essener Burgplatz präsentieren. Zu diesem Fest sind alle Katholiken im Bistum Essen herzlich eingeladen.

Alle Infos zum Zukunftsforum gibt es auf dieser Internetseite. (tr)

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