von Thomas Rünker

Junge Essenerin sorgt in Krakau für Verständigung

Als Freiwillige hilft Studentin Anna Szargiej ein halbes Jahr als Übersetzerin in der Organisation des katholischen Jugendtreffens mit Papst Franziskus. Zusammen mit Bischof Overbeck fahren Ende Jukli auch 120 Jugendliche aus dem Bistum Essen nach Krakau.

Urlaubssemester für das Jugendtreffen mit dem Papst

Wenige Wochen vor dem Weltjugendtag laufen in der polnischen Stadt Krakau die Vorbereitungen für das Treffen hunderttausender Jugendlicher aus aller Welt mit Papst Franziskus auf Hochtouren. Mit 600.000 Dauerteilnehmern rechnen die Planer, zum Abschlussgottesdienst werden sogar bis zu drei Millionen Menschen erwartet. Auch Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck und rund 120 Pilger aus dem Ruhrbistum werden dann mit dabei sein. Eine Essenerin ist bereits jetzt in Krakau: Die 20-jährige Studentin Anna Szargiej hat ein Urlaubssemester eingelegt und hilft nun seit März als Freiwillige bei den Vorbereitungen in der südpolnischen Großstadt. Im Interview erzählt sie von Ihrer Arbeit und von Ihren Erwartungen an das große Jugendtreffen.

Anna, was machst du als Freiwillige beim Weltjugendtag?

Ich gehöre zu der Abteilung, die alle Texte des Weltjugendtags in die neun offiziellen Sprachen übersetzen. Zusammen mit einem Team bin ich für die deutsche Sprache verantwortlich. Wir übersetzen alle möglichen Texte: Organisatorisches, Gebete, Hinweise…

Wie bist du auf die Idee gekommen, beim Weltjugendtag mitzuhelfen?

Als der Papst 2013 in Rio verkündet hat, dass der nächste Weltjugendtag in Krakau ist wusste ich, dass das etwas ganz besonderes für mich wird. Ich bin zwar in Deutschland aufgewachsen, aber meine Familie stammt aus Polen und ich bin in Essen auch in der polnischen Gemeinde aktiv. Ich habe dann dem Weltjugendtags-Büro geschrieben, dass ich gerne helfen würde, und habe dann begonnen, von Zuhause aus polnische Texte ins Deutsche zu übersetzen.

Und dann nach Krakau?

Eigentlich wollte ich im Sommer nur als Teilnehmerin zum Weltjugendtag fahren, aber dann habe ich gehört, dass auch vor Ort Helfer gesucht werden. Und weil ich ohnehin Klausuren vorgezogen hatte, bin ich dann gleich für ein halbes Jahr nach Krakau gegangen und helfe jetzt hier im Büro bei den Übersetzungen.

Was erwartest du jetzt vom Weltjugendtag?

Dass das hier ein richtig großes Glaubensfest wird! Ich hoffe, dass die vielen Jugendlichen hier Jesus begegnen – und dann von Krakau aus die große Idee der Barmherzigkeit mit nach Hause nehmen. Das wird ein großes Thema bei diesem Weltjugendtag sein.

Interkulturelle Jugendpastoral

Katarzyna Paczynska-Werner

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