von Thomas Rünker

„Jedes Kind braucht ein Zuhause“

Mit bunt bemalten Papp-Häusern demonstrierten am Weltkindertag Hunderte Jungen und Mädchen aus katholischen Kitas im Ruhrbistum für Kinderrechte.

Neben vielen Rathäusern im Ruhrbistum sind am Dienstag kleine, bunte Dörfer auf Zeit entstanden. Mit den kreuz und quer bemalten Papp-Buden haben Hunderte Jungen und Mädchen aus Einrichtungen des Kita-Zweckverbands im Bistum Essen am Weltkindertag für das Kinderrecht auf ein Zuhause geworben. Viele Häuschen waren mit Bildern, Plakaten der Kampagne oder politischen Botschaften geschmückt.

Vielerorts kamen Bürgermeister oder andere Vertreter der Stadt zur der spielerischen Demonstration, um sich ihrerseits für das Motto „Jedes Kind braucht ein Zuhause“ stark zu machen. Dabei gehe es nicht nur darum, „Kindern ein Dach über dem Kopf zu geben“, erläuterte Peter Wenzel, Geschäftsführer des Kita-Zweckverbands. Vielmehr sollte jedes Kind darüber hinaus auch „in einer gesicherten Lebensumwelt und einer Umgebung mit Geborgenheit, Bildung und der Möglichkeit zur Individualitäts- und Kompetenzentwicklung leben“, betonte Wenzel.

Mit 270 Einrichtungen im gesamten Ruhrbistum und insgesamt rund 18.000 Plätzen für Kinder von sechs Monaten bis zur Einschulung ist der Kita-Zweckverband einer der größten freien Träger von Kindertageseinrichtungen bundesweit.

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