Internet-Projekt: Online Ostern entgegen

Spirituelle Impulse in der Fastenzeit können sich Jugendliche und junge Erwachsene zwischen Aschermittwoch und Ostern über das Internet-Projekt "Heaven on line" zuschicken lassen. Zum dritten Mal in Folge versendet das Dekanat Hattingen/Schwelm auf diesem Wege Gedankenanstöße zur Fasten- und Osterzeit.



Spirituelle Impulse zur Fastenzeit auf „Heaven on line“


Der Austausch von Neuigkeiten, Stimmungen und Gedanken im Sekundentakt – das ist im Zeitalter von Facebook, Twitter und Co für viele Jugendliche und Erwachsene ganz normal. Egal ob mit Freunden, Bekannten, der Familie, Kollegen oder sogar Fremden – Kommunikation findet immer und überall statt: Vor allem aber im Internet. Warum also nicht auch auf diesem Wege die persönliche Beziehung zu Gott pflegen?

Diese Idee greift das Internet-Projekt „Heaven on line“ auf. Jugendliche und junge Erwachsene können sich von Aschermittwoch bis Ostern täglich einen spirituellen Impuls, einen so genannten „Blauen Brief“, per E-Mail zusenden lassen. Das Angebot soll als Übung dazu dienen, „mit Gott ins Gespräch zu kommen und ihn im eigenen Leben wieder (neu) zu entdecken“, so ist auf der Internetplattform zu lesen. Es ist das dritte Jahr in Folge, dass das Dekanat Hattingen/Schwelm auf diesem Weg Gedankenanstöße zur Oster- und Fastenzeit verschickt.

„Im ersten Jahr hatten wir 30 Teilnehmer, die alle aus unserem Dekanat kamen und von fünf geistlichen Begleitern online betreut wurden. Schon im Jahr darauf meldeten sich Menschen aus ganz Deutschland an“, freut sich Pia Kuhnle, Jugendreferentin im Dekanat Hattingen/Schwelm. Die 26-Jährige brachte das Projekt vor zwei Jahren mit auf den Weg. Von anderen Online-Exerzitien inspiriert entwickelte sie zusammen mit Jugendseelsorger Kaplan Mirco Quint und Mitarbeitern des Exerzitien-Referates im Bistum Essen das Konzept von „Heaven on line“.

Nachdem sich 2011 bereits fast 400 Menschen online auf den Weg in Richtung Ostern machten, rechnen die Initiatoren in diesem Jahr mit noch mehr Teilnehmern. Dementsprechend stehen mittlerweile auch 86 geistliche Begleiter bereit, um den Jugendlichen und jungen Erwachsenen Gedankenanstöße zu geben. Dass ihr Angebot auf so große Resonanz stößt, freut die Initiatoren – überrascht von dem großen Zuspruch sind sie aber nicht: „Die Fastenzeit ist eine Zeit, die bei vielen Menschen geprägt ist von dem Wunsch, etwas für sich zu tun. Da bieten wir mit modernen Mitteln einen alternativen Weg“, so Jugendseelsorger Mirco Quint. Das Internet sei eben nicht nur ein Medium zur Darstellung kirchlicher Themen, sondern biete auch Raum für tatsächliche Seelsorge.

„Heaven on line“ ist kostenlos und so anonym, wie jeder Nutzer es möchte: Keiner muss einen Begleiter auswählen, frei ist man zudem, wie intensiv und wie oft Impulse genutzt werden. „Wir wollen keinen unter Druck setzen“, betont Pia Kuhnle. Die Erfahrung der Vergangenheit habe aber gezeigt, dass gerade so ein positiver Kontakt zum Glauben hergestellt werden könne. (Christine Lanwehr/ms)

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