Initiativkreis Ruhr würdigt Gründerväter

Vor 25 Jahren wurde er im Apostesaal des Generalvikariates gegründet und heute trifft er sich wieder dort: Der "Initiativkreis Ruhr". Zahlreiche Wegbegleiter des Regionalbündnisses ließen sie die Anfänge Revue passieren, zogen eine Bilanz des Erreichten und warfen einen Blick in die Zukunft.

Ruhrbischof: Wir müssen den Strukturwandel weiter innovativ vorantreiben

Nach der großen RuhrGala im Frühjahr hat der Initiativkreis Ruhr das Jubiläumsjahr seines 25-jährigen Bestehens heute in einem kleinen Kreis zu einem historischen Datum an traditionsreicher Stätte abgeschlossen: Auf Einladung von Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck trafen sich Angehörige und Vertreter der Gründerväter sowie ehemalige und aktuelle Moderatoren des Initiativkreises in Essen. Im Apostelsaal des Bischöflichen Generalvikariats des Bistums ließen sie die Anfänge Revue passieren, zogen eine Bilanz des Erreichten und warfen einen Blick in die Zukunft.

Am 3. Dezember 1988 hatte eine Runde um „Ruhrbischof“ Kardinal Franz Hengsbach, Alfred Herrhausen, Sprecher des Vorstands der Deutschen Bank AG in Frankfurt, Rudolf von Bennigsen-Foerder, Vorstandsvorsitzender der VEBA AG in Düsseldorf, Adolf Schmidt, ehemals Vorsitzender der IG Bergbau, und Jürgen Gramke, damaliger Vorstandsvorsitzender des Vereins „pro Ruhrgebiet“, im Apostelsaal nach einer Reihe vertraulicher Treffen einen konkreten Entschluss gefasst: Den „Initiativkreis Ruhrgebiet“ mit dem Motto „Wir an der Ruhr – gemeinsam nach vorn“ als starke Institution der Wirtschaft zu präsentieren, um der Strukturkrise in der Region ein positives Signal entgegenzusetzen. Am 15. Februar 1989 sollte sich der Initiativkreis dann zum offiziellen Start der Öffentlichkeit vorstellen.

An dieser traditionsreichen Stätte trafen sich heute Wegbegleiter des Initiativkreises zum gemeinsamen Frühstück, darunter Traudl Herrhausen, Witwe von Alfred Herrhausen, Johanna von Bennigsen-Foerder, Witwe von Rudolf von Bennigsen-Foerder, Jürgen Gramke sowie die früheren Moderatoren Friedhelm Gieske, Hilmar Kopper, Dietmar Kuhnt, Jochen Melchior, Henner Puppel, Ekkehard D. Schulz und Erich Staake.

In seiner Begrüßung machte Bischof Overbeck deutlich, wie sehr gerade das Ruhrgebiet durch gesellschaftliche Dynamiken, technische Innovationen und wirtschaftliche Prozesse geprägt sei. Diese Entwicklung habe in besonderer Weise Auswirkungen auf die Lebenschancen der hier wohnenden und arbeitenden Menschen. „Aus Sorge um die Zukunft dieser Region und ihrer Bewohner müssen wir den Strukturwandel weiter innovativ vorantreiben“, so Overbeck. „Dies ist bleibender Auftrag des Initiativkreises.“

„Der Initiativkreis Ruhr versteht sich als eine ‚Bürgerinitiative der Wirtschaft‘, ganz im Sinne seiner Gründer“, sagte Initiativkreis-Moderator und Vorsitzender des Vorstandes der Evonik Industries AG, Klaus Engel, der den Initiativkreis aktuell gemeinsam mit Co-Moderator Reinhold Schulte führt. „Wir haben viele Projekte auf den Weg gebracht, aber wir werden weiterhin gebraucht. Unsere Allianz der Aktiven wird auch künftig zum Gedeihen der Region beitragen. Das Engagement der Mitgliedsunternehmen ist ungebrochen. Die Idee von Kardinal Franz Hengsbach, Alfred Herrhausen, Rudolf von Bennigsen-Foerder und Adolf Schmidt – sie lebt weiter.“ (ir, ja)

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