Hoch über dem Ruhrgebiet

Bischof Dr. Overbeck informiert sich in Bochum über Stahlproduktion und Ausbildungssituation

Von hier oben hatte er einen guten Überblick über das Gebiet, für das er als Ruhrbischof zuständig ist: Dr. Franz-Josef Overbeck stand auf dem Dach der Feuerbeschichtungsanlage (FBA 7) in Bochum und erfreute sich an der Aussicht. Das Gebäude ist mit gut 70 Metern eines der höchsten der Stadt und eine markante Landmarke direkt an der Autobahn A 40. Zuvor hatte sich der katholische Geistliche über die Stahlsparte von thyssenkrupp und die Fertigung in Bochum informiert. „Stahl gehört nach wie vor zur Identität dieser Region. Viele Menschen finden in dieser Industrie eine Arbeit und Jugendliche eine Zukunft“, so das Fazit von Dr. Overbeck. Bei seinem Besuch des Standorts an der Essener Straße (ca. 2.000 Mitarbeiter) sprach der Ruhrbischof auch mit einigen der rund 130 Auszubildenden. Dabei wies er darauf hin, dass die Schulen nicht allein auf ein späteres Universitätsstudium vorbereiten sollten, sondern die Jugendlichen stärker auch auf die Angebote in der beruflichen Bildung aufmerksam machen sollten. Dr. Overbeck lobte darüber hinaus das Engagement von thyssenkrupp bei der Integration von geflüchteten Menschen. Im Bochumer Werk beispielsweise steigen jetzt zwei Flüchtlinge als Azubis im technischen Bereich ein. „Dank des großen Einsatzes der Unternehmen und insbesondere der Ausbilder vor Ort haben die jungen Menschen, die oft schreckliche Erlebnisse hinter sich haben, jetzt die Chance, ihre Zukunft zu gestalten und wieder positiver nach vorne zu schauen“, betonte der Essener Bischof.

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