Hilfe und Unterstützung für an HIV erkrankte Mitarbeitende

Für einen sensiblen Umgang mit Menschen, die an einer HIV-Infektion erkrankt sind, werben das Bistum Essen und die Caritas im Ruhrbistum. Verterter der Aidshilfe NRW haben nun Vertretern des Bistums und der Caritas eine Handreichung zum Umgang mit Menschen mit HIV-AIDS in der Arbeitswelt präsentiert.

Bistum Essen und Caritas begrüßen Empfehlung der Landesregierung

Für einen sensiblen Umgang mit Menschen, die an einer HIV-Infektion erkrankt sind, werben das Bistum Essen und die Caritas im Ruhrbistum. „Wer als Mitarbeiterin oder Mitarbeiter von einer HIV-Infektion betroffen ist, kann bei uns mit Unterstützung rechnen“, betonten Generalvikar Klaus Pfeffer und der Bischofsvikar für die Caritas, Dr. Hans-Werner Thönnes, bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden der Landeskommission AIDS, Dr. Dieter Mitrenga. Er war gemeinsam mit Vertretern der Aidshilfe NRW nach Essen gekommen, um die kürzlich verabschiedete „Empfehlung zum Umgang mit Menschen mit HIV/AIDS in der Arbeitswelt“ vorzustellen. Die Handreichung wird von der Landesregierung unterstützt und richtet sich an alle Arbeitgeber in NRW.

Ziel der Empfehlung ist, dass Menschen mit HIV nicht benachteiligt werden und gleichberechtigt am Arbeitsleben teilhaben können. Deshalb sollen Arbeitgeber, aber auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umfassend über die HIV-Erkrankung und deren Folgen aufgeklärt werden. Insbesondere geht es darum, Ängste vor Ansteckung zu beseitigen und mitzuhelfen, jegliche Form von Diskriminierung möglicher HIV-Infizierten abzubauen.

Die Aidshilfe NRW hat dazu mit Unterstützung der Landesregierung eine Broschüre erarbeitet, die Unsicherheiten oder falschen Einschätzungen zu HIV/Aids entgegentritt. Die zentrale Botschaft lautet: „Jeder Beruf kann auch mit einer HIV-Infektion ausgeübt werden. Sie schränkt die Leistungsfähigkeit der Menschen nicht ein. Ansteckungsrisiken bestehen im Berufsalltag nicht!“ Dies gilt selbstverständlich auch für den kirchlichen Dienst.

Trotz allem gibt es nach wie vor hohe Unsicherheiten – sowohl bei Betroffenen als auch bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Darum bietet die Aidshilfe NRW in Zusammenarbeit mit der Landeskommission AIDS bei Bedarf Beratung und Unterstützung an. Die Broschüre ist bei der Aidshilfe NRW e.V. erhältlich (stephan.gellrich@nrw.aidshilfe.de).

Großes Lob erhielt das Bistum Essen für sein Engagement in diesem Themenfeld, da es schon seit vielen Jahren eine eigene Aidsberatung im Caritasverband des Ruhrbistums gibt. Hildegard Pleuse, Referentin für AIDS und Suchtberatung, steht hier für Fragen zur Verfügung (hildegard.pleuse@caritas-essen.de (do).

Handreichung zum Download (PDF)

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