„Guter Hirte und Menschenfischer“

Altbischof Dr. Hubert Luthe feiert das 40jährige Jubiläum seiner Bischofsweihe. Ein feierliches Pontifikalamt im Essener Dom und eine festliche Stunde mit vielen Worten des Dankes und der Erinnerung – ein Fest wie, es einem guten Hirten gebührt.


Altbischof Luthe feiert 40jähriges Bischofsjubiläum

Die Freude über den vierzigsten Jahrestag der Bischofsweihe von Bischof Hubert Luthe füge sich nahtlos ein in die Freude über das bevorstehende Weihnachtsfest, so der ehemalige Bischof von München und Freising, Erzbischof em.Friedrich Kardinal Wetter, am Sonntag, 13. Dezember, im Essener Dom. In dem Pontifikalamt aus Anlass des 40jährigen Bischofsjubiläums des Essener Altbischofs Dr. Hubert Luthe betonte Wetter, „trotz der Würde seines Amtes ist Bischof Luthe stets der Knecht Jesu und Diener der ihm anvertrauten Menschen geblieben“. Der Aufgabe eines Bischofs und aller Diener der Kirche sei er stets nachgekommen. Er habe die Menschen zu Christus geführt.

„Vierzig Jahre hast du im bischöflichen Dienst in Jesu Auftrag und Vollmacht als guter Hirte und Menschenfischer gearbeitet“, so Friedrich Kardinal Wetter in seiner Predigt. Wetter dankte Altbischof Luthe für seinen bischöflichen Dienst als Weihbischof in seiner Heimatdiözese Köln sowie als Bischof von Essen in der Zeit von 1991 bis 2002.

In einer anschließenden festlichen Stunde in der Aula des Bischöflichen Generalvikariates in Essen, an der zahlreiche Gäste aus Kirche, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft teilnahmen, würdigte auch Weihbischof Franz Vorrath, Diözesanadministrator des Bistums Essen, den Essener Altbischof Dr. Hubert Luthe. „Das Bild vom guten Hirten war Dir immer Programm deines bischöflichen Wirkens“, so Vorrath. Der Bischof sei, so Vorrath weiter, als Nachfolger der Apostel kein Glücksbote, der Geld bringt, der Besitz bietet, der Rezepte hat, wie man die Welt in ein irdisches Paradies umwandeln kann. Der Weihbischof dankte Altbischof Luthe für dessen Festhalten an seinem bischöflichen Wahlspruch „Damit das Kreuz Christi nicht um seine Kraft gebracht wird“. Der Aussage und Weisung des Apostels Paulus in diesem Zusammenhang, er sei gesandt worden, das Evangelium zu verkünden, aber nicht zu zerreden, sei Luthe bis heute treu geblieben. Vorrath: „Wir danken Dir für Deine Verkündigung.“ 

Marlies Schröder, Vorsitzende des Diözesanrates der katholischen Frauen und Männer im Bistum Essen, dankte Bischof Luthe für seine Sorge um eine zukunftsfähige Seelsorge im Bistum Essen. „In Dankbarkeit erinnern wir uns an die Zeit, in der Sie unser Hirte waren“, so Schröder zum Jubilar.

Zum Ende der Feierstunde dankte Albischof Hubert Luthe seinen Weggefährten sowie Mitbrüdern, vor allem dankte er aber „Gott dem Herrn unserem Vater“. In den vergangenen 40 Jahren habe er nur versucht, das weiterzugeben, was ihm über die Maße gegeben worden sei. (dr)

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