Großer Ansturm auf die neue Domschatzkammer

Zum einem Publikumsmageneten wurde am vergangenen Wochenende die Domschatzkammer Essen. Über 2000 Besucher bewunderten die neu gestalteten Räume und alten Schätze.

Über 2000 Besucher strömten am Wochenende nach Essen

Einen großen Besucherandrang erlebte die Essener Domschatzkammer am Wochenende ihrer Wiedereröffnung. Über 2.000 Besucher nutzten die Gelegenheit, die neu gestalteten Räume und alten Schätze zu bewundern.

Die erste Besuchertraube stand schon am Samstagmorgen um 9.30 Uhr vor der Tür am Domplatz. Mitarbeiterin Brigitte Hellwig hatte Verständnis für das große Interesse und öffnet kurz nach 10 Uhr, eine Stunde vor der offiziellen Öffnungszeit, die Türen. Ab dann ging es Schlag auf Schlag, die Räume der Schatzkammer konnten die Besuchermengen kaum fassen. Schon am Sonntagmittag konnte das Team der Domschatzkammer den 1.000 Besucher des Eröffnungswochenendes begrüßen. Genau genommen waren es die Besucher Nr. 1000 bis 1003. Denn mit Familie Schröter-Dommes aus Mülheim kamen gleichzeitig vier, um die neue Essener Schatzkammer zu bewundern. Sie wurden von Domkapitular Dieter Schümmelfeder, Dr. Birgitta Falk, Leiterin der Schatzkammer, und Angelika Mehrwald, stellvertretende Vorsitzende des Münsterbauvereins, begrüßt. Als Geschenk gab es keinen Blumenstrauß, sondern für die Eltern Ulrich und Tanja Schröter-Dommes einen Katalog, für Fabian (5) und Jule (2) das neue Domschatz Memoria-Spiel.

Das vielseitige Programm mit zahlreichen Kurzführungen in der Schatzkammer, aber auch im Dom und in der Anbetungskirche stießen auf großes Interesse. "Mit so einem Ansturm hatten wir in unseren kühnsten Träumen nicht gerechnet", so Dr. Birgitta Falk, Leiterin der Schatzkammer. Denn am Museumstag waren ja auch andere Museen der Stadt geöffnet, dazu gab es auch noch den Marathon in der Innenstadt.

Aber die Menschen strömten eben auch in die Schatzkammer. Bewegtes Treiben auch auf dem neu gestalteten Domhof, der - wenn es die Witterung zuließ - die Besucher auch zum Verweilen einlud. Viele kannten die alte Schatzkammer und wollten sich ein Bild vom Umbau machen. Andere hatten davon gehört und nutzten die Gelegenheit, sich am "Tag der offenen Tür" einen Eindruck zu verschaffen. Vor allem der neu gestaltete Raum im Untergeschoss, der die Glanzstücke der Sammlung aus dem frühen Mittelalter beherbergt, fand großen Anklang. "Das ist schon überwältigend, und der Raum ist wunderschön gestaltet", sagte eine ältere Besucherin. Andere freuten sich daran, dass so viele Stücke von allen Seiten anzuschauen sind. Die Medienstationen, die im Erdgeschoss zur Geschichte des Frauenstiftes und zu den Münzen informieren, wurden ebenfalls sehr gut angenommen, genauso wie das neue Shopangebot, wo Magnete und Memo-Spiel mit dem einprägsamen Namen "Memoria" dazu einladen, einzelne Stücke des Domschatzes in Kopie mit nach Hause zu nehmen.

Manch einem aber war es aber auch einfach zu voll an diesen ersten beiden Tagen. Ein Besucher ergriff die Flucht: "Ich komme wieder, wenn es was ruhiger geworden ist." Das kann er gerne tun, denn die Essener Domschatzkammer ist ab jetzt wieder täglich - außer montags - von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Das Team freut sich über jeden Besucher - auch an ruhigeren Tagen. (gedo/do)

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