Gottesdienst trifft Sandbank

Der Sommer neigt sich dem Ende. Auch die Touristen-Seelsorge auf Texel muss ans Kofferpacken denken. Die insgesamt drei Seelsorge-Teams blicken auf zwei Monate tolle Arbeit mit Menschen zurück.


Touristenseelsorge auf Texel auch 2009 ein Erfolgsprogramm

Fast zwei Monate Texel – aber auch das letzte Team der Touristen-Seelsorge des Bistums Essen muss am kommenden Wochenende Abschied nehmen. Doch kein Abschied für immer, auch 2010 schlägt das Ruhrbistum seine Zelte auf der westfriesischen Insel wieder auf. „Im nächsten Jahr kommen wir wieder“, freut sich Bernd Wolharn, selbst seit 17 Jahren bei der Touristen-Seelsorge mit dabei.

Glaubensgespräche, Taizégebete, Gottesdienste, aber auch Kinoabende, Strandsingen, Fahrradtouren und kreative Angebote standen auf den Programmen, die die insgesamt drei Texel-Teams den Urlaubern anbieten konnten. „Die vielen unterschiedlichen Ideen, die von den Frauen und Männern der Teams in diesem Sommer wieder mit eingebracht wurden, waren ein echter Erfolg“, freut sich Bernd Wolharn, der dankbar ist für die Mitarbeit vieler engagierter Frauen und Männer in den Teams. „Ohne das gute Miteinander in den Teams wäre dieses Angebot nicht denkbar“, betont der Bochumer Pfarrer, der mit Blick auf die Teams von dem „Geheimnis von Texel“ spricht.

Mit „Gottesdienst trifft Sandbank“ ist der Touristenseelsorge in diesem Sommer ein echter Höhepunkt gelungen. Insgesamt 150 Personen - Familien, Senioren, Singles – sind mit einem Flachboot-Schiff aufs Meer hinausgefahren. Mitten im Wattenmeer hat die Gemeinde das Schiff verlassen und auf einer Sandbank einen Wortgottesdienst mit Musik gefeiert. „Wir haben gebetet, gesungen. Ein tolles Erlebnis, Schöpfung pur“, strahlt Wolharn während er erzählt. „Viele der Teilnehmer haben im Anschluss gesagt, dass dies schöner als eine Kutterfahrt gewesen sei und unbedingt wiederholt werden müsse.“

Am kommenden Sonntag, 30. August, verabschiedet sich das letzte Team des Bistums Essen von der „Düne Eins auf Texel“. Die Familien aus Nordrhein-Westfalen sind schon seit einiger Zeit wieder im Alltag angekommen, die Schule hat begonnen, aber auch die Urlauber aus anderen Bundesländern wussten die Gottesdienste und die Angebote des Teams auf dem Campingplatz Kogestrand zu schätzen. „Rund um den Campingwagen, aber auch sonntags im Gottesdienst war immer was los“, stellt Pfarrer Bernd Wolharn rückblickend fest – und freut sich schon auf 2010.(dr)

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