„Glaubensweitergabe in der Welt“

Der Dialogprozess "Zukunft auf katholisch" des Bistums Essen geht weiter. Das Thema "Glaubensweitergabe in der Welt" steht im Mittelpunkt des 6. Bistumsforums, zu dem Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck für den 1. Juni 2013 nach Lüdenscheid einlädt.


6. Bistumsforum zum Dialogprozess am 1. Juni 2013 in Lüdenscheid

In seine sechste Runde geht der Dialogprozess „Zukunft auf katholisch“ des Bistums Essen am Samstag, 1. Juni, 10.00 bis 19.00 Uhr, in Lüdenscheid. Über 300 Delegierte aus dem gesamten Ruhrbistum werden in der Schützenhalle, Reckenstraße 6, zum 6. Bistumsforum erwartet, das sich diesmal mit dem Thema „Glaubensweitergabe in der Welt" befasst.

Nachdem die bisherigen Foren an verschiedenen Orten im Ruhrgebiet stattgefunden haben, liegt diesmal der Veranstaltungsort im sauerländischen Teil des Bistums Essen. „Das zeigt, dass unser Dialogprozess die gesamte Diözese bewegt und wir gemeinsam auf dem Weg sind“, betont Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck.

Er weist darauf hin, dass in einer säkularer werdenden Welt die üblichen Formen von Katechese und Glaubenskommunikation immer mehr an Grenzen stoßen. „Deshalb möchte ich mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dieses Bistumsforums darüber ins Gespräch kommen, wie die Verkündigung der Kirche heute so gestaltet werden kann, dass sie die Menschen anspricht und einen Platz im Leben möglichst vieler erhält“, so der Bischof. Das Treffen endet mit einer Messfeier in der Schützenhalle.

Bischof Overbeck hatte Anfang 2012 die Katholiken des Ruhrbistums in seinem Hirtenwort aufgerufen, sich aktiv am Dialogprozess „Zukunft auf katholisch“ zu beteiligen. Ziel dieses Prozesses sei es, Wege zu finden, „wie wir in Zukunft lebendige Kirche unter völlig veränderten Bedingungen sein können“, so der Ruhrbischof.
Es sei es nicht erforderlich, den Glauben und die Kirche neu zu erfinden.
Der Glaube an Gott gebe stets Zuversicht, dass die Kirche eine Zukunft habe, auch wenn man heute noch nicht wisse, wie sie aussehe. Gemeinsam könne man daran mitwirken, dass sich die Kirche im Ruhrbistum der Wirklichkeit der Zeit stelle und sich neu für die „Zukunft auf katholisch“ orientiere. (do)

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