Glaube und Hoffnung im Reisegepäck

Es waren Tage des Glaubens, des Gebetes und der Hoffnung. Insgesamt 146 Pilger und Begleiter aus dem Bistum Essen nahmen an der 14. Krankenwallfahrt nach Lourdes teil.

14. Krankenwallfahrt des Bistums Essen und der Malteser nach Lourdes

Es waren unvergessliche Tage, geprägt von Gebet, Bewegung, Miteinander und Lebendigkeit, die die insgesamt 146 Pilger und Begleiter aus dem Bistum Essen während ihrer viertägigen Wallfahrt nach Lourdes erlebten. Zu den 28 Kranken und 30 Begleitern des Malteser-Teams nahmen rund 75 weitere Pilger aus dem Ruhrbistum teil. Auch acht (Alt-)Schülerinnen des Essener BMV-Gymnasiums in Begleitung von Schwester Anna-Clara und Kaplan Christoph Wichmann waren mit dabei, unterstützen bei der Gestaltung des Rahmenprogramms und halfen, wo sie gebraucht wurden.

Auch bei der 14. Krankenwallfahrt des Bistums Essen begleitete ein Team des Malteser-Ritterordens die Kranken und Behinderten in den französischen Marienwallfahrtsort. "Wir wollen den Kranken diese Reise ermöglichen und sie möglichst körperlich und besonders seelisch gestärkter nach vier Tagen wieder nach Hause zurückzubringen", umreißt Ferdinand Graf von Merveldt das Engagement der Malteser. Gemeinsam mit Maresa Freifrau von Türckheim leitete er das Betreuungsteam. Monsignore Dr. Wilhelm Tolksdorf und Pfarrer Markus Pottbäcker aus Essen waren die geistlichen Begleiter dieser Wallfahrt.

Lourdes in Südwestfrankreich, am Fuße der Pyrenäen und nahe der spanischen Grenze, zieht als Wallfahrtsort jährlich vier bis sechs Millionen Pilger an. Es ist der Ort, an dem die heilige Bernadette als 14-Jährige 1858 Marienerscheinungen gehabt hat.

Es waren gefüllte und erfüllte Tage für die Pilger aus dem Ruhrbistum: Begrüßungsmesse in St. Bernadette, Kreuzweg, Sakramentsprozession, internationale Eucharistiefeier in der Basilika, Messe an der Grotte, Krankensalbung und Lichterprozession. An jedem Abend war das große Lichtermeer am Place du Rosaire vor der Basilika ein "Zeichen von Glaube und Hoffung".

Für Ilse Hilgert waren die Tage in Lourdes erneut ein Erlebnis. 1981 hatte sie selbst noch drei Kranke aus ihrer Gemeinde nach Lourdes begleitet. Bereits zum neunten Mal war sie jetzt aber selbst als Kranke dabei. Zuhause sammelt sie die Gruppenfotos von jeder Fahrt. Das Beten an der Erscheinungs-Grotte empfindet sie immer als persönliches Highlight. 2011 will die 75-jährige Duisburgerin bei der "silbernen" Jubiläumswallfahrt des Bistums Essen wieder dabei sein. (mb/do)

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