Gesucht: Menschen, die ihr Wort geben!

Menschen zu ermutigen, ihr Wort zu geben, mit einem Wort zu sagen, was ihnen im Leben wirklich wichtig ist, woran sie glauben und wo für sie Engagement lohnenswert ist, das will die Katholische Erwachsenen- und Familienbildung im Bistum Essen (KEFB) mit ihrem Kreativprojekt "machdeinwort". Der Auftakt erfolgt bistumsweit ab 4. September 2012.

Katholische Erwachsenen- und Familienbildung startet Kreativprojekt „machdeinwort“

Manchmal verschlägt es einem Sprache, manchmal findet man keine Worte oder tut sich schwer, das auszudrücken, was einem wichtig ist. In einer Zeit, in der das Wort „Dialog“ groß geschrieben wird, sind Worte unerlässlich und wichtig, ist es notwendig und gewünscht, sein Wort zu machen, mit zu reden und sich zu beteiligen. „Gerade dann ist es wichtig, über das zu sprechen, über das sich niemand so recht zu reden traut“, meint Norbert Hendriks, Leiter der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung im Bistum Essen (KEFB) . „Wir suchen Menschen, die uns ihr Wort geben, die mit einem Wort sagen, was ihnen im Leben wirklich wichtig ist, woran sie glauben und wo für sie Engagement lohnenswert ist“, so Hendriks.

Um mit möglichst Vielen darüber ins Gespräch zu kommen, starten die Katholischen Familienbildungsstätten und Bildungswerke im Ruhrbistum ab 4. September das Kreativprojekt „machdeinwort“. „Wir wollen bis Pfingsten 2013 Menschen ermuntern, den Sinn des Lebens neu zu buchstabieren und neue Einsichten zu gewinnen“, betont Projektleiterin Claudia Friedrichs, Oberhausen. Da gehe es um Überzeugungen genauso wie um Werte und das, was einem wertvoll sei.

Das Projekt „machdeinwort“ ist wörtlich zu verstehen. „Denn bei dem Buchstabieren von Lebenssinn, Glauben und Werten geht es jeweils um die Bildung eines einzelnen Wortes. Die Buchstaben dieses Begriffes können dann dazu genutzt werden, um daraus eine ganz persönliche Erklärung zu machen“, erläutert Friedrichs die Vorgehensweise. So könnten die einzelnen Buchstaben des jeweiligen Wortes als Anfangsbuchstaben für neue Worte verwendet werden, die zusammen eine sinnvolle Folge oder einen Satz ergeben. „So kann aus dem Wort "GNADE" beispielsweise ‚Geschenkt, Nicht Aus Dem Einzelhandel‘ werden“, erklärt die Projektleiterin. Aus den Anfangsbuchstaben des Wortes "EHE“  wäre etwa die Beschreibung „Ein Herausforderndes Erlebnis“ möglich. „Diese neuen, originellen und überraschenden Verknüpfungen von Gedanken regen zum Nachdenken über scheinbar bekannte Worte an“, betont Friedrichs. Mit diesem Projekt erhoffe sich KEFB zu erfahren, „was für Menschen heute wichtig ist, um dieses Wissen in unsere Arbeit einzubeziehen und unser Angebot bedarfsgerecht weiter zu entwickeln“.


Jeder kann sein Wort machen

Jeder ist eingeladen mitzumachen. Mit Aktionen und Info-Ständen wird ab dem 4. September im gesamten Ruhrbistum, von Duisburg bis zum Sauerland, auf dieses Projekt aufmerksam gemacht, nicht nur in den Bildungseinrichtungen der KEFB, sondern auch in den Gemeinden, in Schulen, auf Einkaufsmeilen und Marktplätzen. Hier kann man kreativ auf einer Postkarte oder City-Card „sein Wort machen“. Kernstück der Aktion ist die Internetseite www.machdeinwort.de. Dort findet man alles Wissenswerte über das Projekt und kann seine Überzeugungen in einem Wort ins Spiel bringen. Alle „gemachten Worte“ werden im Internet ohne Namensangabe veröffentlicht. Das tiefsinnige Nachdenken, der Mut zum Wort und die Kreativität werden mit tollen Preisen belohnt, vom einem Kurs in einer Bildungseinrichtung nach Wahl bis hin zum Büchergutschein oder dem „Scrabble Blitz“. (do)


Flyer zum Kreativprojekt "machdeinwort" 


Auftaktveranstaltungen

• Region Essen:

4. September 2012, 10.00-18.00 Uhr,
Info- und Mitmachstand/Internetportal auf der Kettwiger Straße (gegenüber von Dom und Domhof), Essen-Mitte;
Tag der Semestereröffnung im Kath. Stadthaus, Bernestraße 5, Essen-Mitte,
Vorstellung der Aktion, Internetportale zum Mitmachen
Kontakt: Edgar Kirchhoff, Tel.: 0201/8132-257


• Region Duisburg:

5. September 2012, 10.00-16.00 Uhr,
Info- und Mitmachstand in der Stadtbibliothek, Düsseldorfer Straße 5-7,
20 Buchstabenwürfel, mit denen Worte gewürfelt werden können.
Kontakt: Ansgar Stötzel: 0203/2 81 04-50


• Region Bochum und Wattenscheid:

5. September 2012, 11.00-13.00 Uhr
Info- und Mitmachstand vor der Friedenskirche in Wattenscheid,
über ein mit Wörtern bestücktes Glücksrad kann man ein Wort erhalten.
5. September 2012, 15.00-17.00 Uhr
Info- und Mitmachstand in der Fußgängerzone in Bochum; Nähe Bahnhof, Huestraße; Aktion s. Wattenscheid
Kontakt: Maria Heun, Tel.: 0234/950 89 14

• Region Mülheim und Oberhausen:

6. September 2012, 9.00-10.30 Uhr
Wochenmarkt Oberhausen-Schmachtendorf
Info- und Mitmachstand: Pinnwände mit Beispielen von sinnhaften Wortbildungen aus den Anfangsbuchstaben eines Wortes;
12.00-13.00 Uhr: Info- und Mitmachstand (siehe oben) vor der Herz Jesu-Kirche, Paul-Reusch-Straße 66, Oberhausen-Mitte;
15.00-16.30 Uhr: Info- und Mitmachstand (siehe oben) vor der Katholischen Ladenkirche, Kohlenkamp 30, Mülheim
Kontakt: Claudia Friedrichs, Tel.: 0208/85 996-46


• Region Hattingen und Schwelm:

7. September 2012, 9.00-12.00 Uhr
Info- und Mitmachstand am Brunnen in der Fußgängerzone in Schwelm
Kontakt: Mathias Streicher, Tel.: 0201/8132-229


• Region Gelsenkirchen, Bottrop, Gladbeck:

7. September 2012, 17.00 Uhr
Auftakt beim Fest der Kursleiterinnen und –leiter im Helene-Weber-Haus, Westerholter Straße 10, Gelsenkirchen
Kontakt: Wolfgang Schab, Tel.: 0209/266 45


• Region Altena/Lüdenscheid:

16. September 2012, 10.00 Uhr
Pontifikalamt mit Weihbischof Franz Vorrath in der Katholischen Gemeinde St. Josef und Medardus, Jokuschstraße, Lüdenscheid;
Info- und Mitmachstand beim anschließenden Pfarrfest, Weihbischof Vorrath und Kreisdechant Pfarrer Johannes Broxtermann werden ein „Akrostichon“ (sinnhafte Wortbildungen aus den Anfangsbuchstaben eines Wortes) formulieren.
Kontakt: Heiner Bruns, Tel.: 02351/90 52 75 

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