Gestärkt durch die Kraft des Heiligen Geistes in die Zukunft

In einem feierlichen Pontifikalamt am Pfingstsonntag, 12. Juni, erinnerte Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck an die Kraft des Heiligen Geistes. Auch in der heutigen Zeit wirke dieser und öffne die Herzen der Menschen für Jesu.

Pfingstpredigt von Bischof Overbeck im Essener Dom

Ohne die Erinnerung an das zurückliegende Osterfest könne niemand Pfingsten verstehen, betonte Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck in seiner Predigt am Pfingstsonntag, 12. Juni, im Hohen Dom zu Essen. Aus der österlichen Gewissheit, dass mit dem Tod nicht alles zu Ende sei, erwachse jene Kraft und jener Mut, durch den der Heilige Geist an Pfingsten auf die Menschen wirke, so Overbeck. Wie bereits für den Glauben der ersten Jünger, so sei es auch für die Menschen der heutigen Zeit von großer Bedeutung, dass es der Glaube „mit dem Inneren, mit der Umwendung des Herzens und mit dem Berührtsein durch Christus selbst zu tun“ hat, erklärte der Bischof. Erst der pfingstliche Geist öffne die Herzen der Menschen, so dass Jesus Christus sie berühren könne.

Betrachte man die Pfingstgeschichte, so zeige sich, dass der Heilige Geist nicht nur die Herzen der Menschen öffne, sondern diese auch mit jener Kraft und Energie erfülle, die alles verwandle und neu mache. So wie die Jünger Jesu damals, gestärkt durch diese Kraft in die Welt aufgebrochen seien, um die Frohe Botschaft zu verkünden, dürfe sich auch die Kirche in der heutigen Zeit nicht vor dieser erneuernden Kraft verschließen. „Für die Kirche gilt es, hinaus zu springen in die Weite des Auferstandenen, sich auf die Welt einzulassen und an den Leiden und Hoffnungen der Menschen teilzunehmen und eben nicht einen Fluchtweg in falsche Sicherheiten und in alte Gewohnheiten zu suchen“, unterstrich Overbeck. Befähigt durch die Kraft des Heiligen Geistes, müsse man sich in diesem Prozess weder vor einer Profilierung noch vor einem Dialog fürchten. (ja)  

Predigt Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck im Wortlaut (PDF)

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