Geschäftsanteile der Kliniken Essen-Süd neu geordnet

Die vom Bistum Essen gegründete Kosmas und Damian GmbH (K+D) und der Evangelische Kirchenkreis Essen werden mehrheitlich die Geschäftsanteile der Kliniken Essen-Süd übernehmen.



Kirchenkreis Essen und K+D GmbH werden Mehrheitsgesellschafter

Die vom Bistum Essen gegründete Kosmas und Damian GmbH (K+D) und der Evangelische Kirchenkreis Essen werden mehrheitlich die Geschäftsanteile der Kliniken Essen-Süd übernehmen. Das teilten die Aufsichtsräte der beiden konfessionellen Krankenhäuser im Essener Stadtteil Werden am Freitag, 6. Juli, mit.

Die neuen Gesellschafter der in der Christlichen Krankenhausgemeinschaft Werden zusammen arbeitenden Krankenhäuser übernehmen damit eine größere Trägerverantwortung, um – wie es in einem Brief an die Mitarbeiter heißt – „zukunftssichernde Kooperationen besser anbahnen zu können“ und „den Bestand eines leistungsfähigen christlichen Klinikstandortes in Essen-Werden zu sichern“.

Mit der Konzentration der Trägerverantwortung verbinden die Aufsichtsräte zudem einen wichtigen „Beitrag zum Erhalt und zur Sicherung der Arbeitsplätze“. Einvernehmlich haben daher alle Gesellschafter erklärt, dass sie der Standortsicherung für die Krankenhausversorgung mit einer christlichen Basis in Werden eine hohe Priorität einräumen und die erfolgreiche Kooperation beider Krankenhäuser fortsetzen wollen.

Die Kosmas und Damian GmbH hat nach einem Beschluss der Katholischen Propsteigemeinde St. Ludgerus inzwischen mehr als 75 Prozent der Anteile an der „Katholisches Krankenhaus St. Josef gGmbH Essen-Werden“ übernommen. Auch die bisher vom Caritas Trägerwerk gehaltenen Anteile sind bereits auf die K+D übertragen worden. Die restlichen Anteile am Katholischen Krankenhaus St. Josef verbleiben bei der Propsteipfarrei.

Der Kirchenkreis Essen wird die Mehrheit der Geschäftsanteile am Evangelischen Krankenhaus Werden übernehmen. Das haben die bisherigen Mitgesellschafter, die Evangelische Kirchengemeinde Essen-Werden, Essen-Bredeney und Essen-Heidhausen am Donnerstagabend, 5. Juli, beschlossen. Bei den Kirchengemeinden Essen-Werden und Essen-Bredeney wird noch ein kleiner Anteil verbleiben.(ul)

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