Geht doch: Ökumenischer Pilgerweg für Klimagerechtigkeit unterwegs nach Paris

Zwei Etappen am 23. und 24. Oktober führen von Herdecke über Gevelsberg nach Wuppertal.

Zwei Etappen am 23. und 24. Oktober führen von Herdecke über Gevelsberg nach Wuppertal

„Geht doch!“ Unter diesem Leitwort sind seit dem 13. September Pilger und Aktivisten der Klimaschutz-Bewegung zu Fuß unterwegs von Flensburg nach Paris zur UN-Klimakonferenz, die neue internationale Klimaschutz-Vereinbarungen verabschieden soll. Am Wochenende vom 23. und 24. Oktober führt der Pilgerweg durch einen Teil des Bistums Essen, und zwar von Herdecke über Gevelsberg nach Wuppertal. Interessenten an diesem umweltpolitischen Pilgerweg können sich noch als Tagespilger anmelden. Informationen finden sich unter www.klimapilgern.de.

Auf den Pilgerweg für Klimagerechtigkeit lädt ein ökumenisches Bündnis christlicher Kirchen und Einrichtungen ein. Die Teilnehmer möchten aufmerksam machen auf die globalen Dimensionen des Klimawandels und darauf hinweisen, dass in Deutschland freigesetzte Treibhausgase das weltweite Klima nachhaltig beeinflussen. Die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen des Handelns der Industrienationen, so die Organisatoren, hätten jedoch vor allem arme Länder im Süden zu tragen, die selbst wenig Energie verbrauchten. Überschwemmungen, Stürme, Starkregen, Hitze und Dürren vernichteten Ernten und veränderten die Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen. Vor diesem Hintergrund fordern die Klimapilger weltweit stärkere Anstrengungen für den Klimaschutz und ein gerechtes Klimaabkommen in Paris. (cs)

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