Gebet für den Frieden

Mülheimer Kirchen gedenken der Atombomben-Abwürfe über Hiroshima und Nagasaki

Zu einem Gebet für den Frieden laden die katholische und evangelische Kirche in Mülheim an der Ruhr am Samstag, 8. August 2015, ein. Anlass ist das Gedenken an die Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August 1945, also vor 70 Jahren. Die Teilnehmer sammeln sich am Synagogenplatz in Mülheim und beginnen um 11 Uhr einen Schweigemarsch über Schloss- und Leineweberstraße zum Kirchenhügel. Um 11.45 Uhr wird in einer Andacht in der Kirche St. Mariae Geburt auch über die Arbeit des „Friedensdorfes international“ in Oberhausen informiert. Den beiden Atombombenabwürfen waren 1945 mehr als 220.000 Menschen zum Opfer gefallen. Unter den lebensgefährlichen Folgen der atomaren Verstrahlung haben die Menschen der Region in Japan bis heute zu leiden.

Die Organisatoren des Friedensgebetes weisen in ihrer Einladung darauf hin, dass seit dem zweiten Weltkrieg weltweit mindestens 25 Millionen Menschen durch Kriege gestorben sind. Allein im Jahr 2014 habe es weltweit 34 Kriege gegeben. Zugleich zähle Deutschland zu den fünf größten Waffenexporteuren weltweit. (cs)

 

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